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Migrationsforscher Schammann warnt am 16. Oktober 2026 vor Panik vor dem Rechtspopulismus

Der Politikwissenschaftler Hannes Schammann kritisierte am 16. Oktober 2026 in einem NDR-Gespräch, dass die Angst vor dem Aufstieg rechtspopulistischer Parteien zu überhasteten und demokratisch problematischen Migrationsreaktionen führen könne; diese Einschätzung lässt sich mit weiteren…

Am 16. Oktober 2026 mahnte der Migrationsforscher Hannes Schammann in einem Beitrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR), dass die politische Reaktion auf reale und wahrgenommene Migrationsdrucklagen zunehmend von «Panik vor dem Rechtspopulismus» geprägt sei. Schammann, Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Migrationspolitik an der Universität Hildesheim und Mitglied fachlicher Gremien zur Integrations- und Migrationsforschung, warnt demnach davor, aus Furcht vor Stimmenverlusten kurzfristig Grundprinzipien liberaler Migrationssteuerung aufzugeben. (NDR, 16. Oktober 2026). ([ndr.de](https://www.ndr.de/?utm_source=openai))

Seine Kernthese lässt sich mit mehreren früheren Aussagen und Interviews des Wissenschaftlers abgleichen: Schammann hat wiederholt betont, dass Migration nicht vollständig steuerbar sei und dass Panikreaktionen politische Institutionen wie Rechtsstaatsgarantien sowie langfristige Integrationsperspektiven gefährden können. Solche Einschätzungen finden sich in Beiträgen und Gesprächsformaten von Tagesschau und Deutschlandfunk sowie in Statements der Universität Hildesheim. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/migrationspolitik-102.html?utm_source=openai))

Konkret kritisiert Schammann laut NDR, dass Maßnahmen, die im Namen der «Abwehr» rechtspopulistischer Forderungen eingeführt würden, paradoxerweise deren Programmatik normalisieren könnten. Damit adressiert er sowohl politische Akteure, die restriktive Regelungen forcieren, als auch Regierungsentscheidungen, die aus innenpolitischem Kalkül verschärft würden. Seine Argumentation trennt dabei deutlich beschriebene Fakten — etwa administrative Kapazitätsengpässe in Kommunen — von normativen Bewertungen über die langfristigen Folgen solcher Entscheidungen. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/inland/regional/asyl-tiefstand-wie-die-fluechtlingszahlen-in-die-irre-fuehren%2Cweniger-fluechtlinge-100.html?utm_source=openai))

Für die Bewertung solcher Warnungen sind zwei Aspekte entscheidend: Erstens die empirische Lage — etwa Zahlen zu Asylzugängen, Verteilungslasten der Kommunen und Verfahrenslaufzeiten — die politische Entscheidungen begründen oder relativieren kann; zweitens die normative Frage, ob und wann sicherheitspolitische oder ordnungspolitische Maßnahmen verfassungs- und menschenrechtlich vertretbar sind. Schammann plädiert für eine Politik, die pragmatische Verwaltungsprobleme adressiert, ohne demokratische Prinzipien aufzugeben. ([tagesschau.de](https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/migrationspolitik-102.html?utm_source=openai))

Die NDR-Meldung vom 16. Oktober 2026 gibt eine Position wieder, die in der Fachöffentlichkeit von Schammann konsistent vertreten wird. Eine abschließende Einschätzung über die Angemessenheit derzeitiger Beschlüsse verlangt ergänzende Daten des Bundesinnenministeriums, des Bundesamts für Migration sowie belastbare Kommunalstatistiken — Angaben, zu denen Schammann in seinen bisherigen Interviews auf den Bedarf präziserer Verwaltungsdaten hingewiesen hat. ([ndr.de](https://www.ndr.de/?utm_source=openai))

Redakteur: Phillipe Schmidt-Araguin (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

Ende des Artikels

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