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Mirow kündigt Umbau des Bahnhofs für Herbst 2026 an

Die Stadt Mirow will das historische Bahnhofsgebäude ab Herbst 2026 umbauen. Der Bauantrag liegt vor, die Baugenehmigung des Landkreises steht noch aus.

Kurzmeldung

Mirow im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte kündigt den Baubeginn für den Umbau des historischen Bahnhofsgebäudes für Herbst 2026 an. Nach Angaben der Stadtverwaltung sind vorbereitende Arbeiten am Bahnhofsvorplatz abgeschlossen, der Bauantrag liegt dem Landkreis zur Prüfung vor. Die Baugenehmigung steht noch aus. Trägerin des Projekts ist die städtische Wohnungsgesellschaft WOBAU Mirow, die das Areal seit 2023 verwaltet.

Geplant ist, das leerstehende Empfangsgebäude zu einem Wohn- und Gewerbeobjekt umzunutzen und energetisch zu modernisieren. Vorgesehen sind Mietwohnungen und Flächen für lokale Anbieter. Die Stadt verweist darauf, dass Denkmalschutzauflagen sowie Abstimmungen mit den zuständigen Behörden in die weitere Planung einfließen. Ein konkreter Kostenrahmen wurde bislang nicht veröffentlicht; in der Region waren Städtebaufördermittel und weitere Zuschüsse wiederholt Thema.

Der Umbau ist Teil eines Pakets zur Aufwertung des Bahnhofsumfelds. Seit 2025 wurden auf den angrenzenden Flächen Rückbauten vorgenommen, Platz für Nebenbauten geschaffen und eine geänderte Verkehrsführung diskutiert. In öffentlichen Sitzungsunterlagen des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte ist außerdem ein kleiner Modulneubau mit Aufenthaltsraum für Bahnmitarbeiter und öffentlichen Sanitäranlagen genannt, der das Angebot für Reisende ergänzen soll.

Die Projektverantwortlichen betonen, dass der avisierte Starttermin im Jahr 2026 vom Genehmigungsverfahren abhängt. Aus der Verwaltung heißt es, der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte prüfe den Antrag. Erst mit vorliegender Baugenehmigung könnten Ausschreibung, Vergabe und ein verbindlicher Bauablaufplan finalisiert werden.

Hintergrund: Die Stadt Mirow hatte das Bahnhofsareal 2023 in ihr Eigentum übernommen und die WOBAU Mirow mit der Entwicklung beauftragt. Lokale Medien berichten seitdem regelmäßig über den Fortgang der Planungen. Aus Sicht der Stadt soll das Projekt die Innenstadt stärken, zusätzlichen Wohnraum schaffen und die Aufenthaltsqualität für Einheimische und Touristen erhöhen. Unsicherheiten bestehen weiterhin bei der Finanzierung im Detail und bei der Umsetzung denkmalpflegerischer Anforderungen am historischen Bestand.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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