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Neun Verletzte nach Brand in Hotelsauna in Leipzig

In der Sauna des Hotels Leipziger Hof in Leipzig sind am Sonntagabend neun Menschen verletzt worden; die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung.

In Leipzig sind am Sonntagabend neun Menschen bei einem Brand in der Sauna des Hotels Leipziger Hof verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Leipzig brach das Feuer am 20. Oktober 2026 gegen 21:15 Uhr in der Anlage an der Hedwigstraße im Stadtteil Neustadt-Neuschönefeld aus. Zwei Männer im Alter von 26 und 27 Jahren erlitten demnach Brandverletzungen und kamen zur stationären Behandlung in Krankenhäuser. Ein 28-Jähriger wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in eine Klinik gebracht; sechs weitere Personen wurden vor Ort ambulant versorgt.

Die Feuerwehr war mit mehreren Kräften im Einsatz, löschte den Brand und belüftete das Gebäude. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Bereiche des Hotels wurde nach Polizeiangaben verhindert. Konkrete Aussagen zur Brand- und Rauchschadenshöhe lagen zunächst nicht vor.

Ersten Erkenntnissen zufolge wollten die beiden jüngeren Männer einen Saunaaufguss in einer Finnischen Sauna vornehmen. Dabei kam es offenbar zu einer Stichflamme. Ob fehlerhafte Handhabung, eine ungeeignete Flüssigkeit für den Saunaaufguss oder ein technischer Defekt ursächlich war, ist Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizeidirektion Leipzig leitete ein Verfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung ein und kündigte weitere Untersuchungen am Brandort an.

Rettungskräfte und Polizei sperrten den Bereich rund um die Hedwigstraße zeitweise für die Dauer der Löscharbeiten ab. Die Umgebung war durch Einsatzfahrzeuge und Rauch kurzfristig beeinträchtigt. Angaben von Hotelvertretern zum Ablauf des Abends oder zu möglichen Betriebsunterbrechungen lagen zunächst nicht vor.

Behördliche Hinweise zu sicherheitstechnischen Auflagen für Saunaanlagen in Beherbergungsbetrieben wurden am Montagmorgen nicht ergänzt. Üblicherweise untersuchen Brandursachenermittler in solchen Fällen die verwendeten Stoffe für den Aufguss, die Belüftungssituation in der Kabine sowie die Einhaltung von Sicherheits- und Bedienvorschriften. Ergebnisse solcher Untersuchungen liegen erfahrungsgemäß erst nach weiterer Auswertung vor.

Fest steht der Zeitpunkt des Ereignisses, der genaue Ort in Neustadt-Neuschönefeld und die Zahl der Verletzten. Ungeklärt ist die konkrete Auslöseursache der Stichflamme sowie die Schadenshöhe. Die Ermittlungen dauern an.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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