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Norddeutscher Rundfunk diskutiert in Lüneburg am 12. Oktober 2026 über Deepfakes und Desinformation

Am 12. Oktober 2026 lud der Norddeutsche Rundfunk in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg zu einer live aufgezeichneten Diskussionsveranstaltung über die Folgen von Deepfakes, Hasskampagnen und lokaler Desinformation ein.

Kurzmeldung

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die Leuphana Universität Lüneburg organisierten am 12. Oktober 2026 eine öffentliche Talkrunde zum Thema Deepfakes, Fake News und digitale Hetze. Die Veranstaltung fand im Hauptgebäude/Forum der Leuphana statt und war Teil der Hamburger Woche der Pressefreiheit. Zunächst sendete die Fernsehsendung „Hallo Niedersachsen“ live aus dem Forum; im Anschluss moderierte die Sendung „NDR Direkt“ die Diskussion als aufgezeichnetes Community-Event mit Publikum und Live-Stream.

Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Susanne Stichler; die Gesprächsgäste kamen aus Journalismus, Wissenschaft, Kommunalpolitik und Polizei. Auf dem Podium saßen unter anderem Juliane Leopold (Digitale Chefredaktion ARD aktuell), Manuel Becker (Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide), Fabian Grischkat (Content-Produzent), Thorsten Massinger (Präsident des Landeskriminalamtes Niedersachsen), Thomas Otto (Bürgermeister, Saterland) sowie Prof. Dr. Marcus Pietsch (Leuphana-Professor für Erziehungswissenschaften). Die Social-Media-Moderation übernahm Chiara Battaglia, die Fragen aus dem Publikum sammelte.

Zentrales Thema war, wie täuschend echte Bild-, Audio- und Videomanipulationen Vertrauen in lokale Institutionen unterminieren und wie sich Desinformation in digitalen Milieus verfestigt. Medienschaffende betonten die Notwendigkeit transparenter Quellenarbeit und konsequenter Korrekturmechanismen; Sicherheitsbehörden verwiesen auf koordinierte Hasskampagnen und die rechtlichen Grenzen des Strafrechts bei Falschbehauptungen. Kommunalvertreterinnen und -vertreter schilderten, wie Fehlinformationen Beteiligungsprozesse stören und die Bereitschaft zur Teilhabe mindern können.

Als praktikable Maßnahmen wurden Lokalschulungen zur Medienkompetenz, klare Kommunikationswege der Verwaltungen sowie enge Kooperationen zwischen Medien, Plattformbetreibern und Ermittlungsbehörden genannt. Die Diskussion zielte darauf ab, regionale Prüfprozesse zu stärken, Vertrauensverhältnisse zu festigen und gleichzeitig handlungsfähige Reaktionsketten gegen strafbare Inhalte zu etablieren. Die Veranstaltung machte deutlich, dass Prävention, Aufklärung und Rechtsdurchsetzung zusammengeführt werden müssen, damit demokratische Teilhabe in Städten und Gemeinden auch gegenüber technisch immer besser werdenden Manipulationen geschützt bleibt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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