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Oktoberfest 2026: Zur Halbzeit mehr Besucher als 2025

Festleitung und Stadt München melden zur Halbzeit des Oktoberfests 2026 höhere Besucherzahlen als im Vorjahr. Verkehr, Sicherheit und Entsorgung wurden entsprechend verstärkt.

Kurzmeldung

Festleitung und Landeshauptstadt München haben am 27. September eine Halbzeitbilanz zum Oktoberfest 2026 vorgelegt: Demnach verzeichnete die Theresienwiese bis zur Mitte der diesjährigen Wiesn mehr Besucherinnen und Besucher als im vergleichbaren Zeitraum 2025. Die Aussage stützt sich auf Zählpunkte der Veranstalter, Auslastungsbeobachtungen vor Ort und Rückmeldungen aus Betrieben auf dem Gelände. Offizielle Endzahlen sind für nach dem Festende am 4. Oktober angekündigt.

Als Gründe für das gestiegene Aufkommen nennen Festleitung und Stadt vor allem stabile Witterung an den ersten Festtagen, eine rege internationale Anreise sowie eine anhaltend hohe Nachfrage bei Einheimischen und Gästen. Beobachtet werden zugleich veränderte Besuchs- und Trinkgewohnheiten sowie eine etwas andere Verteilung des Andrangs zwischen großen Zelten, Fahrgeschäften und der Oide Wiesn. Das Fundbüro meldet bis zur Halbzeit insgesamt weniger abgegebene Gegenstände als 2025, allerdings einen Zuwachs bei Handys und Ausweisdokumenten.

Sicherheits- und Verkehrsmaßnahmen wurden an das höhere Besucheraufkommen angepasst. Das Sicherheitskonzept, das nach Erfahrungen aus dem Vorjahr überarbeitet wurde, umfasst zusätzliche Kamerastandorte, engere Koordination von Ordnungskräften und eine sichtbare Präsenz der Polizei München. Die Münchner Verkehrsgesellschaft hat Taktverdichtungen, Zusatzfahrten und mehr Personal im Einsatz, um die An- und Abreise über U-Bahn, Bus und Tram zu entzerren. Ergänzend sind erweiterte Entsorgungskapazitäten und zusätzliche Reinigungsteams auf dem Festgelände im Einsatz.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Wiesn für die Stadt bleibt hoch. Branchenvertreter berichten von starker Auslastung in Gastronomie, Hotellerie und Handel rund um das Fest. Konkrete volkswirtschaftliche Effekte wollen Stadt und Partner nach Abschluss des Oktoberfest 2026 bilanzieren; belastbare Vergleiche mit früheren Jahren sind erst mit den Endzahlen möglich.

Die Zwischenbilanz zeichnet damit das Bild einer lebhaften, bislang gut gesteuerten Großveranstaltung mit höheren Besucherzahlen als 2025. Für das endgültige Fazit sind die vollständigen Besucherstatistik, die Auswertung der polizeilichen und sanitätsdienstlichen Einsatzberichte sowie die wirtschaftlichen Nachberechnungen nach dem 4. Oktober maßgeblich.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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