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Oktoberfest: Mitarbeiter stirbt nach Unfall an Free-Fall-Turm

Auf der Theresienwiese in München ist ein Mitarbeiter nach einem Unfall an einem Free-Fall-Turm gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln, der Bereich wurde gesperrt.

Ein Mitarbeiter eines Fahrgeschäfts ist am 22. September 2026 nach einem Unfall an einem Free-Fall-Turm auf dem Oktoberfest in München an seinen schweren Verletzungen gestorben. Nach Angaben der Polizei wurde der Mann noch an der Theresienwiese von Rettungskräften reanimiert und in ein Krankenhaus gebracht, wo er verstarb. Der betroffene Bereich des Fahrgeschäfts wurde abgesperrt.

Das Polizeipräsidium München leitete Ermittlungen zum Ablauf und zu möglichen Ursachen des Vorfalls ein. Die Staatsanwaltschaft wurde eingebunden. Ein Sprecher der Behörde sprach von einem mutmaßlichen Betriebsunfall. Ob eine technische Störung, ein Bedienfehler oder das Verhalten Dritter ursächlich waren, war zunächst offen. Konkrete Angaben zu Alter und Identität des Verstorbenen machte die Polizei aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.

Zum Zeitpunkt des Unfalls waren neben Polizei und Rettungsdienst auch ein Kriseninterventionsteam auf der Theresienwiese im Einsatz. Das Veranstaltungsmanagement des Oktoberfests sagte zu, die Ermittlungen zu unterstützen und die Öffentlichkeit nach gesicherter Lage zu informieren. Der weitere Betrieb des betroffenen Fahrgeschäfts bleibt bis auf Weiteres ausgesetzt; zusätzliche Maßnahmen können nach behördlicher Prüfung folgen.

Sicherheitsauflagen für Großfahrgeschäfte auf Volksfesten sehen in Deutschland regelmäßige technische Prüfungen, Wartungsnachweise und betriebliche Unterweisungen vor. Kommt es zu Unfällen, prüfen die Behörden neben der Technik auch Organisation, Dokumentation und Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften. Abhängig vom Ergebnis können Betreiber Auflagen erhalten oder Fahrgeschäfte vorläufig stillgelegt werden. Ziel ist der Schutz von Beschäftigten und Gästen.

Das Oktoberfest, die Wiesn, zählt zu den größten Volksfesten der Welt. An Spitzentagen sind zehntausende Besucherinnen und Besucher auf dem Festgelände in München. Für den Betrieb sind zahlreiche Dienstleister und Saisonkräfte im Einsatz, darunter Mitarbeitende an jedem Fahrgeschäft. Der nun untersuchte Todesfall richtet den Blick auf die Arbeitssicherheit hinter den Kulissen des Festbetriebs. Aussagen zu möglichen haftungs- oder arbeitsrechtlichen Konsequenzen bleiben dem Ergebnis der Ermittlungen vorbehalten.

Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Beobachtungen am Free-Fall-Turm gemacht haben, sich zu melden. Weitere Informationen wollen die Ermittler nach Abschluss erster Auswertungen bekanntgeben.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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