In Kirn ist am 28. Oktober 2026 ein geparktes Auto durch ein Loch im Tank beschädigt und Kraftstoff entwendet worden. Das geht aus einer Polizeimeldung hervor. Demnach wurde der Diebstahl zwischen Morgen- und Nachmittagsstunden verübt; der Halter bemerkte erst auf der Heimfahrt, dass Treibstoff fehlte. Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen und prüft Zusammenhänge mit ähnlichen Taten.
Auch in Göttingen ermittelt die Polizei wegen einer Serie gleichartiger Delikte. Nach Angaben der örtlichen Pressestelle wurden bis zum 18. September 2026 mehrere Fälle registriert, bei denen Täter Tanks anbohrten oder Leitungen durchschnitten. Die Schadenssumme ergibt sich dabei nicht nur aus dem gestohlenen Benzin oder Diesel: Reparaturen an Kunststoff- oder Metalltanks, an Leitungen und Unterbodenverkleidungen können deutlich teurer ausfallen als der Wert des entwendeten Kraftstoffs.
Die Ermittler weisen darauf hin, dass ausgelaufener Kraftstoff Straßen und Böden kontaminieren kann. Je nach Menge und Ort sind Sicherungs- und Reinigungsmaßnahmen nötig; Umweltschäden werden in den Verfahren gesondert bewertet. In beiden Städten bitten die Dienststellen um Hinweise zu verdächtigen Beobachtungen und Fahrzeugbewegungen in den betroffenen Zeiträumen.
Als unmittelbare Schritte empfehlen die Polizeidienststellen Betroffenen, den Tatort nicht zu säubern, sondern Spuren zu sichern, Zeitpunkt und Ort festzuhalten, Fotos zu machen und umgehend Anzeige zu erstatten. Werkstätten sollten vor der Inbetriebnahme prüfen, ob ein Fahrzeug nach einem Eingriff am Tank verkehrssicher ist. Ob und in welchem Umfang Versicherungen zahlen, hängt vom jeweiligen Vertrag ab; Teilleistungen aus Teilkasko sind in Einzelfällen möglich.
Für eine verlässliche Aussage zu einer bundesweiten Häufung solcher Delikte liegen derzeit keine zusammengefassten Statistiken vor. Polizeimeldungen aus Kirn und Göttingen belegen jedoch, dass das Vorgehen – Anbohren des Tanks oder Durchtrennen von Leitungen unter dem Fahrzeug – in verschiedenen Regionen angewandt wird. Die Polizei rät daher, möglichst in gut beleuchteten Bereichen zu parken und bei wiederholten Vorfällen in einer Straße oder einem Viertel aufmerksam zu bleiben.
Die dokumentierten Fälle in Kirn (Rheinland-Pfalz) und Göttingen (Niedersachsen) sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Angaben zu Tatverdächtigen machten die Behörden bislang nicht. Wer entsprechende Beobachtungen gemacht hat, soll sich an die jeweils zuständige Polizei wenden.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).