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Polizei meldet zahlreiche Einsätze beim Laternenfest in Halle

Am Auftaktabend des Laternenfestes in Halle (Saale) rückte die Polizei mehrfach aus. Es gab Schlägereien, Angriffe auf Einsatzkräfte und den Einsatz einer Schreckschusswaffe. Ermittlungen laufen.

Am Auftaktabend des Laternenfestes in Halle (Saale) hat die Polizei nach eigenen Angaben und übereinstimmenden Medienberichten mehrfach eingreifen müssen. Auslöser waren unter anderem Schlägereien, Angriffe auf Sicherheits- und Rettungskräfte sowie der Einsatz einer Schreckschusswaffe. Mehrere Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Die Polizei bewertete die Gesamtlage mit Blick auf die Besucherzahlen dennoch als normale Einsatzlage.

Das Laternenfest findet in diesem Jahr vom 28. bis 30. August statt und zählt zu den größten Volksfesten in Mitteldeutschland. Die Stadt Halle (Saale) rechnete für das Wochenende mit einem sechsstelligen Besucheraufkommen. Traditionelle Programmpunkte wie der Bootskorso, das Fischerstechen und ein Feuerwerk sind entlang der Saale vorgesehen, zentrale Flächen sind die Peißnitzinsel und die Ziegelwiese.

Nach Berichten des MDR sowie lokaler Portale wie HallAnzeiger und Du bist Halle kam es bereits am Freitagabend an mehreren Abschnitten des Festgeländes zu Einsätzen. Genannt wurden Auseinandersetzungen mit Verletzten und Würfe von Gegenständen auf Sicherheits- und Rettungspersonal. In einem Fall wurde eine Schreckschusswaffe eingesetzt. Konkrete, konsistente Angaben zu Verletzten, Festnahmen oder Tatverdächtigen lagen bis Samstagvormittag nicht vor.

Die Stadt Halle (Saale) und die Polizei verweisen auf ein abgestimmtes Sicherheitskonzept. Demnach sind mobile Sperren, Absperrungen und gemeinsame Einsatzzentralen mit Feuerwehr, Rettungsdiensten und privaten Sicherheitsdiensten eingerichtet. Ziel sei, ein offenes Volksfest zu ermöglichen und zugleich Gefahren frühzeitig zu unterbinden. Die Polizeiinspektion Halle (Saale) koordiniert die Maßnahmen vor Ort.

Rechtlich sind nach solchen Vorfällen üblicherweise Delikte wie Körperverletzung, Landfriedensbruch oder Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte relevant. Welche Paragrafen im Einzelnen zur Anwendung kommen, hängt von den Ermittlungsergebnissen ab. Die Behörden kündigten an, im Laufe des Wochenendes präzisierte Fallzahlen und Bewertungen nachzureichen. Medienberichte können sich bis dahin ändern, sobald gesicherte Informationen der Polizei und der Staatsanwaltschaft vorliegen.

Die Veranstalter betonen, dass die Abläufe des Laternenfestes fortgesetzt werden. Für Besucherinnen und Besucher gelten die üblichen Regeln der Veranstaltung, Hinweise des Sicherheitspersonals sind zu beachten. Über den weiteren Verlauf und mögliche Anpassungen im Einsatzkonzept will die Stadt öffentlich informieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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