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Polizei prüft verbotenes Rennen nach tödlichem Crash auf der B299 bei Gebenbach

Ein 22-Jähriger ist auf der B299 bei Gebenbach gestorben. Die Polizei ermittelt wegen Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens.

Auf der Bundesstraße B299 bei Gebenbach im Landkreis Amberg-Sulzbach ist am 28. August 2026 ein 22-jähriger Autofahrer bei einem Frontalzusammenstoß mit einem Lastwagen ums Leben gekommen. Zwei weitere Menschen wurden laut Polizei leicht verletzt. Die Ermittler prüfen den Verdacht eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Die Strecke war für Bergung und Unfallaufnahme mehrere Stunden gesperrt.

Nach bisherigen Angaben ereignete sich der Unfall am Morgen auf regennasser Fahrbahn. Ein Auto geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem Sattelzug zusammen. Ein zweites Auto war in räumlicher Nähe beteiligt; dessen Fahrer wurde leicht verletzt. Konkrete Aussagen zur Geschwindigkeit und zur genauen Fahrweise der Beteiligten machte die Polizei zunächst nicht. Die Identität des Getöteten ist bekannt, die Angehörigen wurden informiert.

Die Polizei betont, die genaue Ursache sei noch unklar. In ersten Meldungen wurde Aquaplaning als mögliches Geschehen genannt; dieser Punkt ist nicht gesichert. Das Polizeipräsidium Oberpfalz hat Spezialisten zur technischen und forensischen Untersuchung eingesetzt. Zeugenhinweise zur Fahrweise vor dem Crash und zu möglichen wechselseitigen Beschleunigungs- oder Überholmanövern werden ausdrücklich erbeten. Die Auswertung von Spuren, Fahrzeugdaten und möglichem Videomaterial dauert an.

Rechtlich hätte die Teilnahme an einem verbotenen Rennen gravierende Folgen. Der Straftatbestand sieht Freiheitsstrafen und Fahrverbote bis hin zum Entzug der Fahrerlaubnis vor; zudem können Fahrzeuge eingezogen werden. Ob diese Maßnahmen im vorliegenden Fall in Betracht kommen, hängt von der Beweislage ab. Die Staatsanwaltschaft entscheidet über weitere Schritte, sobald der polizeiliche Ermittlungsbericht vorliegt.

Die B299 ist zwischen Amberg und Sulzbach-Rosenberg eine wichtige Regionalachse mit gemischtem Verkehrsaufkommen. Bei nasser Fahrbahn steigt das Risiko für Kontrollverluste, dennoch bleibt für Ermittler entscheidend, ob verkehrswidriges Verhalten ursächlich war. Die Polizei mahnt zur angepassten Geschwindigkeit und ausreichendem Abstand, insbesondere bei Regen und eingeschränkter Sicht.

Weitere Informationen will die Polizei nach Abschluss erster Auswertungen bereitstellen. Bis dahin bitten die Ermittler um Zurückhaltung bei Spekulationen über die Abläufe unmittelbar vor der Kollision. Zeugen, die am 28. August 2026 am Vormittag Beobachtungen auf der B299 südlich von Gebenbach gemacht haben, sollen sich melden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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