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Polizei Schifferstadt meldet über 400 Verstöße bei Kontrollwoche

Bilanz vom 19. bis 25. Oktober 2026: Viele Tempo-, Gurt- und Handyverstöße, mehrere Alkohol- und Drogenfälle.

Die Polizeiinspektion Schifferstadt hat am 27. Oktober 2026 die Bilanz ihrer zweiten Verkehrssicherheitswoche vorgelegt. Im Zeitraum vom 19. bis 25. Oktober 2026 registrierten die Beamtinnen und Beamten im gesamten Dienstgebiet mehr als 400 Verkehrsverstöße. Unterstützt wurde die Dienststelle an zwei Tagen von der Bereitschaftspolizei.

Zum Wochenauftakt nach den Herbstferien kontrollierten Kräfte gezielt Schulwege. Neben der Sicherung von Kindern stand die Nutzung von E‑Scootern im Fokus. Die Polizei sprach von einer überwiegend positiven Bilanz, ahndete jedoch zwei Fälle unzureichender Kindersicherung. In den Folgetagen traten vor allem Verstöße gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen, die Gurtpflicht und das Handyverbot am Steuer hervor.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Schifferstadt wurden an fünf Messstellen außerhalb geschlossener Ortschaften 132 Tempoverstöße festgestellt. Der höchste gemessene Wert lag bei 112 Kilometern pro Stunde in einer 70‑Kilometer‑Zone. Nach Toleranzabzug ergab sich eine Überschreitung um 38 Kilometer pro Stunde, verbunden mit einem Bußgeld von 200 Euro und einem Punkt im Fahreignungsregister. Außerdem ahndeten die Einsatzkräfte 62 Verstöße gegen die Gurtpflicht und 29 Handyverstöße.

Mehrere Verfahren betrafen den Verdacht auf Alkohol- oder Drogeneinfluss. Gegen drei Fahrzeugführende leitete die Polizei Strafverfahren ein. Eine Fahrerin wies am Abend des 24. Oktober 2026 einen Atemalkoholwert von 1,85 Promille auf. Bei einem weiteren Verkehrsteilnehmer reagierte der Drogenvortest positiv auf THC. Zudem fertigten die Beamtinnen und Beamten Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie wegen Nichtversicherns von Elektrokleinstfahrzeugen.

Ergänzend zu Bußgeldern und Anzeigen stellten die Kräfte 96 Mängelberichte beziehungsweise Kontrollaufforderungen aus, überwiegend wegen fehlender Dokumente, festgestellter Fahrzeugmängel oder nicht mitgeführter Ausrüstung wie Warnweste und Verbandskasten. In einem Fall wurde eine drohende Inhaftierung einer kontrollierten Person durch die sofortige Begleichung offener Forderungen in Höhe von 3.732 Euro abgewendet.

Die Polizeidirektion Ludwigshafen und die Polizeiinspektion Schifferstadt bewerten die Bilanz als Beleg für die Bedeutung regelmäßiger, zielgerichteter Kontrollen. Nach Darstellung der Pressestelle dienen solche Maßnahmen der Gefahrenprävention und der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die Behörden kündigten an, die Verkehrssicherheitsarbeit im Dienstgebiet des Rhein-Pfalz-Kreis fortzusetzen und Schwerpunkte bei Bedarf anzupassen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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