Die Autobahnpolizei Oldenburg hat in der Nacht zum 1. Oktober 2026 einen Falschfahrer auf der A29 gestoppt. Nach Polizeiangaben war der Pkw gegen 00:40 Uhr im Bereich der Huntebrücke zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Ohmstede und Oldenburg-Hafen in falscher Richtung unterwegs. Die Falschfahrt endete nach etwa zehn Kilometern, ein Unfall wurde verhindert.
Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass der Mann als Berufskraftfahrer mit bezahlter Personenbeförderung unterwegs war. Im Fahrzeug saßen vier Fahrgäste. Sie blieben unverletzt, standen jedoch unter dem Eindruck des Geschehens. Die Polizei brachte die Personen im Anschluss nach Hause. Der Fahrer erklärte gegenüber den Beamten, er sei der Navigationsanweisung gefolgt. Diese Aussage ist Teil der Ermittlungen.
Die Autobahnpolizei Oldenburg leitete Anzeigen ein. Welche verkehrs- und strafrechtlichen Konsequenzen sich daraus ergeben, ist noch offen und hängt von der Bewertung des konkreten Gefährdungstatbestands ab. Zuständig ist die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland. Die Beamten bitten um Hinweise von Zeugen und möglichen gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Wer den Wagen im Baustellenbereich der Huntebrücke oder auf der Strecke zwischen den Anschlussstellen Oldenburg-Ohmstede und Oldenburg-Hafen beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 04402-9330 zu melden.
Der Abschnitt der A29 war zur Tatzeit durch eine Baustelle eingeengt, die Fahrstreifenführung im Bereich der Huntebrücke war geändert. Nach Angaben der Polizei kam es trotz Gegenverkehrs zu keiner Kollision. Weitere Details zu Fahrzeugtyp, Abfahrtsort oder Ziel der Fahrt nannte die Behörde zunächst nicht.
Die Informationen stammen aus der polizeilichen Mitteilung und übereinstimmenden Berichten regionaler Medien. Demnach beziehen sich Zeitpunkt, Ort und die Angabe zur bezahlten Personenbeförderung auf die Feststellungen der Einsatzkräfte vor Ort. Zugeschriebene Aussagen des Fahrers sind entsprechend gekennzeichnet. Eine Bewertung des Fahrverhaltens im gewerblichen Personenverkehr bleibt der laufenden Prüfung vorbehalten.
Die A29 verbindet Wilhelmshaven mit dem Autobahnkreuz Ahlhorner Heide und gilt als zentrale Nord-Süd-Achse in Niedersachsen. Falschfahrten stellen dort wie auf anderen Autobahnen ein erhebliches Risiko dar, insbesondere in Baustellenabschnitten mit reduziertem Querschnitt und verschwenkten Spuren. Die Polizei verweist in diesem Zusammenhang regelmäßig auf die Bedeutung zügiger Meldungen und präziser Zeugenaussagen, um Tatabläufe nachträglich nachvollziehen und Gefährdungen rechtlich einordnen zu können.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).