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Polizei und Verbraucherzentralen warnen vor Phishing nach Urlaubsbuchungen

Behörden und Verbraucherschützer melden im Oktober 2026 vermehrte Betrugsversuche per E-Mail, SMS und WhatsApp, die sich auf reale Reisebuchungen beziehen.

Polizei und Verbraucherschützer warnen in Deutschland aktuell vor einer Phishing-Masche, die unmittelbar an echte Reise- und Unterkunftsbuchungen anknüpft. Nach übereinstimmenden Berichten, unter anderem des NDR, häufen sich im Oktober 2026 Hinweise auf gefälschte E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten, in denen angeblich eine Bestätigung der Zahlung verlangt wird. Betroffene erhalten Mitteilungen, die mit korrekten Buchungsdaten versehen sind und deshalb seriös wirken.

Typisch sind laut Polizei und Verbraucherzentralen Formulierungen, wonach Kreditkartendaten „zur Verifizierung“ neu eingegeben werden müssten oder sonst eine Stornierung drohe. Die mitgesendeten Links führen auf täuschend echte Eingabeseiten; dort abgefragte Kreditkartendaten und weitere Zahlungsinformationen gelangen direkt an die Täter. Die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg rät, keine Links aus solchen Nachrichten zu öffnen und keine Zahlungsdaten per Messenger zu übermitteln. Stattdessen sollen nur die in der ursprünglichen Buchungsbestätigung angegebenen Kontaktwege oder die offizielle Seite der Unterkunft genutzt werden.

Als Warnzeichen gelten insbesondere unerwartete Zahlungsaufforderungen kurz nach der Buchungsbestätigung, Zeitdruck und Androhungen von Stornierungen. Die Polizei empfiehlt, verdächtige Nachrichten zu melden, Absender zu blockieren und bei finanziellem Schaden Anzeige zu erstatten. Karteninhaber sollten im Zweifel ihre Bank informieren, Kreditkartendaten sperren lassen und Buchungen sowie Umsätze engmaschig prüfen. Zwei-Faktor-Authentifizierung und starke, jeweils eigene Passwörter erschweren unberechtigte Zugriffe.

Mehrere Fälle betreffen den Zugriff von Tätern auf Kommunikationskanäle zwischen Unterkünften und Gästen. In Mecklenburg-Vorpommern war es nach einem Cyberangriff auf Hotels zu Warnhinweisen gekommen. Zudem berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg über Betrugsversuche nach Buchungen über Booking.com. Behörden betonen, dass keine seriöse Stelle sensible Zahlungsdaten per WhatsApp oder über unverlangte E-Mails abfragt.

Für Gastgeberinnen und Gastgeber birgt die Masche das Risiko von Reputationsschäden, weil gefälschte Nachrichten mit echten Reservierungsdaten Vertrauen untergraben. Veranstalter und Unterkünfte sollten ihre Systeme härten, Mitarbeitende für Social Engineering sensibilisieren und klare, einheitliche Zahlungswege kommunizieren.

Die aktuellen Hinweise stützen sich auf Mitteilungen von Polizei und Verbraucherzentralen sowie Recherchen des NDR im Oktober 2026. Wer betroffen ist, sollte Screenshots sichern, die Unterkunft über offizielle Kanäle kontaktieren, verdächtige Konten melden und den Vorfall der Polizei sowie der zuständigen Verbraucherzentrale schildern.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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