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Prozess wegen Unfalltodes zweier Schwestern in der Rhön beginnt am 29. September 2026

Fast elf Monate nach einem Frontalzusammenstoß nahe Wildflecken, bei dem zwei Schwestern (16 und 19) getötet wurden, beginnt am 29. September 2026 vor dem Amtsgericht Bad Kissingen der Prozess gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher. Die…

Fast elf Monate nach dem tödlichen Frontalzusammenstoß nahe Wildflecken beginnt am Dienstag, 29. September 2026, vor dem Amtsgericht Bad Kissingen der Prozess gegen den mutmaßlichen Unfallverursacher. Die Staatsanwaltschaft Schweinfurt hat gegen den damals 50/51-jährigen Fahrer Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben; die Verhandlung ist für 9:00 Uhr angesetzt und vorerst nur auf einen Termin terminiert. (Quellen: Berichte von BR, DPA/regionale Medien.)

Der Unfall ereignete sich nach Polizeiangaben am 9. November 2025 auf der Staatsstraße 2267 zwischen Langenleiten und Wildflecken. Bei einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Mercedes und dem Mazda der beiden Schwestern im Alter von 16 und 19 Jahren starben die beiden Frauen noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen Fahrzeugs wurde leicht verletzt. Ein technisches Versagen an einem Fahrzeug wurde später durch ein Gutachten ausgeschlossen; Hinweise auf gesundheitliche Probleme des Fahrers lagen den Ermittlungen zufolge nicht vor, schrieb die Staatsanwaltschaft bei der Anklageerhebung. (Quellen: Staatsanwaltschaftsangaben in Berichten; Polizeimeldung vom Unfallzeitpunkt.)

In der Anklageschrift bezeichnet die Staatsanwaltschaft das Verhalten des Angeklagten als fahrlässig; der genaue Tatvorwurf lautet auf fahrlässige Tötung. Im Fall einer Verurteilung droht dem Angeklagten nach Angaben der Ermittler eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren. Konkrete Forderungen von Nebenklägern oder eine beantragte Strafhöhe sind in den verfügbaren Meldungen nicht detailliert wiedergegeben worden. (Quellen: DPA, regionale Zeitungen.)

Die anberaumte kurze Verhandlungsdauer deutet darauf hin, dass das Gericht eine summarische Entscheidung anstreben könnte; zugleich sind Aussagen des Angeklagten, Gutachten und die Anträge der Nebenklage maßgeblich für das Ergebnis. Gerichtliche Entscheidungen trennen Tatsachenfeststellung, zugeschriebene Schuld und mögliche strafrechtliche Folgen; letzteres wird das Urteil des Amtsgerichts Bad Kissingen am 29. September 2026 entscheiden.

Hintergrund: Der Fall hatte im November 2025 regionale Aufmerksamkeit erregt, weil zwei junge Frauen ihr Leben verloren. Der aktuelle Prozess ist der juristische Folgeschritt der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen, die mehrere Monate andauerten und in der Anklage mündeten. Weitere, detaillierte Vernehmungen und Gutachten sollen im Verhandlungstermin geprüft werden; Aussagen des Gerichts werden danach veröffentlicht werden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen