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Publikum entscheidet bis 6. November über Ehrenamtspreis des Norddeutschen Rundfunks

Die Publikumsabstimmung zum NDR Ehrenamtspreis läuft vom 2. bis 6. November 2026. Fünf Initiativen aus Niedersachsen stehen zur Wahl; die Auszeichnung ist mit 4.000 Euro dotiert und wird am 7. November bekanntgegeben.

Die Publikumsabstimmung zum NDR Ehrenamtspreis hat begonnen: Vom 2. bis 6. November 2026 können Hörerinnen, Zuschauer und Nutzerinnen des Norddeutschen Rundfunks online sowie über die NDR-Programme ihre Stimme abgeben. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert; die Bekanntgabe der Gewinnerinnen und Gewinner erfolgt am 7. November im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Niedersachsenpreises für Bürgerengagement.

Zur Wahl stehen fünf Initiativen aus Niedersachsen: das Weltladen-Café in Göttingen, die Initiative „Tür an Tür“ der Kirchengemeinde Ramelsloh, die Tischtennisgruppe PingPongParkinson aus Nordhorn, die Barber Angels aus Hannover sowie das Projekt „Trude Kuh TV“ aus dem Saterland. Die Bandbreite der nominierten Projekte reicht von Begegnungsangeboten und Nachbarschaftshilfe über Unterstützung bei Mobilität bis hin zu Bewegungsangeboten für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) stellt die Kandidatinnen und Kandidaten in Beiträgen vor und begleitet die Abstimmung redaktionell.

Der NDR Ehrenamtspreis ist eine vom Sender verantwortete Publikumskategorie innerhalb des Wettbewerbs „Niedersachsenpreis für Bürgerengagement – unbezahlbar und freiwillig“. Das Gesamtprojekt wird vom Land Niedersachsen gemeinsam mit den Sparkassen und den VGH Versicherungen getragen. Neben dem Publikumspreis werden weitere Auszeichnungen durch eine Jury vergeben. Der NDR-Preis ergänzt diese Juryentscheidungen um eine öffentlich bestimmte Würdigung bürgerschaftlichen Engagements.

Nach Angaben des NDR soll das Preisgeld den Trägerinnen und Trägern der prämierten Projekte satzungsgemäß zugutekommen. Gedacht ist es vor allem zur Stärkung des jeweiligen Angebots, etwa für zusätzliche Materialien, niedrigschwellige Veranstaltungsformate oder Ausgaben, die die Teilnahme von Menschen mit begrenzten Ressourcen erleichtern. Die Verantwortung für die zweckgemäße Verwendung liegt bei den ausgezeichneten Organisationen.

Der aktuelle Anlass ist die laufende Abstimmung in der ersten Novemberwoche. Sie setzt den Schlusspunkt unter das Bewerbungs- und Auswahlverfahren des Niedersachsenpreises 2026, in dessen Verlauf die Projektvorschläge zunächst gesammelt und anschließend für die Publikumswahl nominiert wurden. Die abschließende Bekanntgabe am 7. November markiert den Abschluss des diesjährigen Wettbewerbs. Änderungen an Terminen oder der Liste der Nominierten sind vom NDR im Vorfeld anzuzeigen; maßgeblich für die Einordnung bleiben die zum Abstimmungsstart veröffentlichten Informationen.

Die Abstimmung richtet sich an das Publikum in Niedersachsen und darüber hinaus. Sie soll sichtbar machen, wie vielfältig ehrenamtliche Initiativen in der Region arbeiten – von der Integrationsarbeit über die lokale Entwicklungszusammenarbeit bis zur Gesundheitsförderung im Alltag.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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