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Rettungsdienste schulen Bürger am Welttag der Wiederbelebung

Zum Welttag der Wiederbelebung am 16. Oktober boten Rettungsdienste und Kliniken in Deutschland öffentlich zugängliche Trainings zur Herzdruckmassage an, unterstützt vom Deutschen Rat für Wiederbelebung.

Kurzmeldung

Am 16. Oktober haben Rettungsdienste, Kliniken, Schulen und Hilfsorganisationen in vielen Städten Deutschlands öffentlich zugängliche Trainings zur Herzdruckmassage angeboten. Anlass war der Welttag der Wiederbelebung, international als World Restart a Heart Day bekannt. Ziel der Aktionen war es, Hemmschwellen abzubauen, Laien zu befähigen und die Bereitschaft zu erhöhen, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sofort zu handeln.

Koordiniert wird der internationale Aktionstag von der International Liaison Committee on Resuscitation. In Deutschland unterstützte der Deutsche Rat für Wiederbelebung die Aktivitäten, stellte Materialien bereit und warb für die einfache Handlungsabfolge „Prüfen, Rufen, Drücken“. Das Nationale Aktionsbündnis Wiederbelebung arbeitet seit Jahren mit dem Bundesgesundheitsministerium und Fachgesellschaften daran, das Thema systematisch in Schulen und öffentlichen Einrichtungen zu verankern.

In Bonn etwa luden die GFO Kliniken Bonn am 16. Oktober auf den Bonner Münsterplatz ein, um die Technik der Herzdruckmassage vorzuführen und unter Anleitung üben zu lassen. Ähnliche Übungen und Informationsstände wurden vielerorts veranstaltet. Die Organisatoren betonen, dass Wiederbelebung ohne medizinische Ausbildung beginnen kann: Bewusstseinslage prüfen, europaweite Notrufnummer 112 wählen und kräftig in der Mitte des Brustkorbs drücken, bis professionelle Hilfe eintrifft.

Fachleute verweisen auf die Datenlage: Studien zeigen, dass unmittelbar begonnene Herzdruckmassagen die Überlebenschancen bei außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand deutlich erhöhen. Gleichwohl bleibt der Erfolg auf Bevölkerungsebene von breiter Schulung, regelmäßigen Auffrischungen und einer guten Verzahnung mit Rettungsdiensten und Leitstellen abhängig. Verbände empfehlen daher wiederkehrende Trainings, niedrigschwellige Angebote im öffentlichen Raum und die Einbindung in den Unterricht ab der Sekundarstufe.

Der Welttag der Wiederbelebung bündelt diese Bemühungen einmal im Jahr sichtbar. Er richtet sich ausdrücklich an die breite Bevölkerung, damit Ersthelfende kritische Minuten überbrücken können. Nach Angaben der beteiligten Organisationen soll die kontinuierliche Ausweitung solcher Angebote die Laienreanimationsrate erhöhen. Ob und in welchem Ausmaß sich diese Erwartung erfüllt, wird sich an künftigen Erhebungen zu Reanimationsraten und Überleben nach außerklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand zeigen.

Redakteurin: Clara Simonichek (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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