Baden-Württemberg

Richtfest für neues Landratsamt Karla in Karlsruhe – Kosten 390 Millionen Euro

In Karlsruhe ist das Richtfest für den Neubau des Landratsamts Karla gefeiert worden. Der Landkreis bekräftigt den Kostenrahmen von rund 390 Millionen Euro und peilt die Fertigstellung bis 2028 an.

Der Landkreis Karlsruhe hat am 16. Oktober 2026 das Richtfest für den Neubau des Landratsamts Karla gefeiert. Mit dem Abschluss der Rohbauarbeiten im ersten Bauabschnitt sieht der Bauherr einen wesentlichen Meilenstein erreicht. Nach derzeitiger Planung soll der Verwaltungs- und Bildungskomplex an der Beiertheimer Allee bis 2028 vollständig in Betrieb gehen. Der Landkreis bestätigte im Zuge der Feierlichkeiten den veranschlagten Kostenrahmen von rund 390 Millionen Euro.

Das Projekt umfasst nach Angaben des Landkreises eine Bruttogeschossfläche von etwa 63.000 Quadratmetern. Es entsteht in Holz-Hybrid-Bauweise, die Beton und Holz kombiniert. Damit sollen Materialeinsatz und CO₂-Fußabdruck im Vergleich zu konventionellen Bürohochbauten reduziert werden. Nach übereinstimmenden Darstellungen des Landkreises und der Stadt Karlsruhe zählt das Vorhaben zu den größten Holz-Hybrid-Bauten in Baden-Württemberg. Der Komplex wird Verwaltung, Dienstleistungen und Bildungsangebote des Landkreises Karlsruhe an einem Standort bündeln.

Die Arbeiten gehen nun von der Rohbauphase in den Fassadenbau und den technischen Ausbau über. Für die kommenden Monate sind die Montage der Holzbauelemente, der Innenausbau sowie die Installation der Gebäudetechnik vorgesehen. Der weitere Ablauf bleibt laut Landkreis termin- und kostenkritisch, insbesondere mit Blick auf Baupreise und Lieferketten. Der Landkreis betonte jedoch, dass der bislang gesetzte Finanzrahmen von 390 Millionen Euro Bestand habe.

Der Kreistag hatte den Neubau am Standort Beiertheimer Allee in Karlsruhe nach längerer Vorbereitung beschlossen. Die Stadt Karlsruhe erteilte die Baugenehmigung; vorbereitende Arbeiten inklusive Rückbau auf dem Areal waren dem Hochbau vorausgegangen. Mit dem Projekt reagiert der Landkreis auf den Bedarf an zeitgemäßen, barrierearmen und energieeffizienten Verwaltungsflächen. Zugleich sollen Betriebsabläufe an einem zentralen Ort konzentriert werden.

Über die endgültige Terminlage und die Kosten wird der Landkreis nach eigenen Angaben fortlaufend berichten. Bis zur angestrebten Inbetriebnahme bleiben Genehmigungen für den technischen Betrieb, die schrittweise Ausstattung und Umzüge einzelner Organisationseinheiten zu koordinieren. Unabhängig vom weiteren Ausbau markiert das Richtfest in Karlsruhe den Übergang vom Tragwerk zur Hülle und zum Innenausbau – und damit den Start der nächsten, planungsintensiven Phase.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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