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Rostock baut mobile Begrünung am Neuen Markt ab

Die Stadtverwaltung hat am 19. Oktober 2026 mit dem Abbau der Pflanzkübel und Sitzmöbel am Neuen Markt begonnen. Das zweijährige Testprojekt pausiert für Lichtinstallationen und Weihnachtsmarkt und soll im späten Frühjahr 2027 fortgesetzt werden.…

Die Stadtverwaltung hat am 19. Oktober 2026 mit dem Abbau der mobilen Begrünung am Neuen Markt in Rostock begonnen. Entfernt werden die im Juli aufgestellten Pflanzenkübel und ergänzenden Sitzelemente. Nach Angaben der Stadt ist die Unterbrechung für die anstehenden Lichtinstallationen und den Weihnachtsmarkt notwendig. Die Maßnahme ist Teil eines auf zwei Jahre angelegten Tests, mit dem Rostock eine dauerhafte Aufwertung und Begrünung des zentralen Platzes prüft.

Der Versuch umfasst Bepflanzungselemente und Aufenthaltsmöbel, die flexibel versetzt und saisonal eingelagert werden können. Aus dem städtischen Vergabevermerk zur temporären Begrünung geht hervor, dass der Leistungszeitraum vom 15. Mai 2026 bis zum 6. November 2026 vorgesehen war. Die Gesamtkosten beziffert die Stadt auf rund 180.000 Euro. Ziel ist laut Verwaltung, das Mikroklima zu verbessern, zusätzliche Aufenthaltsqualität zu schaffen und Erfahrungen im laufenden Betrieb zu sammeln.

Der Neue Markt wird vielfältig genutzt: Neben Wochenmärkten finden dort regelmäßig Veranstaltungen und im Winter der Weihnachtsmarkt statt. Diese Nutzungskonflikte sind aus Sicht der Stadt ein wesentlicher Grund für eine mobile Lösung, die in der kalten Jahreszeit weichen kann. Zugleich will die Verwaltung testen, wie Anwohnerinnen und Anwohner, Besucherinnen und Besucher sowie Veranstalterinnen und Veranstalter auf mehr Grün im täglichen Betrieb reagieren.

Hintergrund ist eine breiter angelegte städtebauliche Initiative, zu der auch das Projekt City Cube gehört. Rostock hatte im Frühjahr 2026 Pläne vorgestellt, den Neuen Markt schrittweise aufzuwerten und besser vor Hitze zu schützen. Die mobilen Elemente sollen nach aktueller Planung im späten Frühjahr 2027 wieder aufgestellt werden. Diese Wiederaufnahme steht unter dem Vorbehalt der Auswertung der bisherigen Erfahrungen.

Offen sind insbesondere organisatorische und finanzielle Fragen: Dazu zählen die Pflege- und Lagerkosten während der Winterpause, die Abstimmung mit dem Amt für Stadtgrün sowie die Einbindung in Genehmigungs- und Veranstaltungsabläufe. Ob aus dem Test eine dauerhafte Begrünung folgt und in welchem Umfang, will die Stadtverwaltung nach Abschluss und Bewertung der Testphase entscheiden.

Mit dem nun begonnenen Abbau endet die erste Sommersaison des Projekts. Die weitere Planung richtet sich nach der städtischen Auswertung und den Rückmeldungen aus der Nutzungspraxis auf dem Platz.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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