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Rostocker Busfahrer Michael Preuß als Deutschlands Lieblingsbusfahrer 2026 geehrt

Michael Preuß von der Rostocker Straßenbahn ist am 15. Oktober 2026 in Berlin als einer von fünf Preisträgern des Wettbewerbs Deutschlands Lieblingsbusfahrer:innen ausgezeichnet worden.

Michael Preuß von der Rostocker Straßenbahn ist am 15. Oktober 2026 in Berlin als einer von fünf Preisträgern des Wettbewerbs Deutschlands Lieblingsbusfahrer:innen ausgezeichnet worden. Die Jury würdigte ihn in der Kategorie Außergewöhnliche Leistung für sein rasches und umsichtiges Eingreifen bei einem medizinischen Notfall an einer Haltestelle: Preuß leistete Erste Hilfe, setzte den Notruf ab und blieb bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes an der Seite der Betroffenen.

Die Preisverleihung wurde von Branchenvertretern des öffentlichen Nahverkehrs organisiert und fand im Rahmen einer zentralen Veranstaltung in Berlin statt. Neben Michael Preuß wurden in diesem Jahr weitere Fahrerinnen und Fahrer für besondere Leistungen in unterschiedlichen Bereichen geehrt. Nach Angaben der Organisatoren zählen Stefanie Kleen, Sven Leihener, Mehmet Yurtsever und Antony Chandrasegaram zu den weiteren Preisträgern. Eine Kategorie für Fernbusse war erstmals Teil des Wettbewerbs; außerdem wurden Beiträge aus dem Schülerverkehr und aus dem Alltagsbetrieb ausgezeichnet.

Der Wettbewerb soll laut Veranstaltern sichtbare Anerkennung für das Fahrpersonal schaffen und Beispiele für Freundlichkeit, Umsicht und Zivilcourage hervorheben. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) begleiteten den Wettbewerb. Die Jury wählte die Ausgezeichneten aus zahlreichen Einsendungen aus. Zunächst wurden eine Top-30-Liste erstellt und die Beiträge daraufhin in einem mehrstufigen Verfahren bewertet, ehe die Top 5 zur Preisverleihung eingeladen wurden.

Für die Branche ist die Auszeichnung auch ein Signal in einer Zeit hoher Anforderungen im Linien- und Gelegenheitsverkehr. Vertreterinnen und Vertreter der Verbände verweisen auf die Bedeutung fundierter Qualifikationen wie Erste-Hilfe-Schulungen sowie auf verlässliche Rahmenbedingungen, etwa ausreichende Personaldecke und kontinuierliche Fortbildung. Konkrete Folgeschritte ergeben sich aus der Ehrung nicht automatisch, doch die öffentliche Aufmerksamkeit kann Unternehmen und Aufgabenträger dazu anregen, Sicherheitsstandards und Servicequalität weiter zu stärken.

Der Fall von Michael Preuß steht beispielhaft für die oft unbemerkten Zusatzaufgaben, die Busfahrerinnen und Busfahrer neben dem sicheren Fahren übernehmen: Sie sind erste Ansprechpersonen im Fahrzeug, reagieren in Ausnahmesituationen und tragen wesentlich zur sozialen Atmosphäre im öffentlichen Verkehr bei. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger repräsentieren unterschiedliche Regionen und Einsatzfelder – gemeinsam ist ihnen die Anerkennung für einen Dienst, der vielerorts zum Alltagsleben gehört.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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