Der Rostocker Hauptbahnhof ist am Dienstag, 28. September 2026, planmäßig für vier Stunden ohne Strom gewesen. Nach Angaben des Norddeutschen Rundfunks wurde die Versorgung im Zeitraum von 9 bis 13 Uhr abgeschaltet, um Arbeiten an der stationseigenen Infrastruktur durchzuführen. Betroffen waren vor allem Anlagen im Gebäude: Anzeigetafeln, Fahrkartenautomaten und Aufzüge standen während der Maßnahme zeitweise nicht zur Verfügung.
Die Deutsche Bahn hatte die Einschränkungen im Vorfeld angekündigt und ergänzende Unterstützung organisiert. Vor Ort standen zusätzliche Mitarbeitende für Auskünfte bereit. Für Reisende mit Mobilitätseinschränkungen verwies die Bahn auf die Mobilitätsservice-Zentrale, da die Aufzüge während der Abschaltung nicht nutzbar waren. Durchsagen und Aushänge am Rostocker Hauptbahnhof wiesen vorab auf den begrenzten Zeitraum und die vorgesehenen Arbeiten hin.
Konkrete Zugausfälle im Regional- oder Fernverkehr wurden für den genannten Zeitkorridor nicht gemeldet. Gleichwohl riet DB Regio Mecklenburg-Vorpommern dazu, vor Fahrtantritt die digitale Reiseauskunft zu prüfen, weil parallel laufende Bauarbeiten im Raum Rostock weiterhin zu Fahrplanänderungen, Umleitungen oder Ersatzverkehren führen können. Der Bahnbetrieb an den Bahnsteigen war durch die lokale Stromabschaltung im Gebäude nach derzeitigem Stand nicht grundsätzlich beeinträchtigt.
Die Stadtwerke Rostock Netzgesellschaft koordiniert in der Hansestadt planbare Eingriffe in die Stromversorgung in Abstimmung mit den jeweiligen Betreiberinnen der Liegenschaften. Für Bahnhöfe bedeutet dies, dass Arbeiten an der gebäudeseitigen Versorgung meist gebündelt und auf verkehrsärmere Zeiten gelegt werden, um den Reisendenverkehr möglichst wenig zu stören. Der nun erfolgte Eingriff war zeitlich begrenzt und endete nach Angaben aus dem Umfeld der Betreiber wie vorgesehen gegen Mittag.
Hintergrund der Maßnahme sind turnusmäßige Instandhaltungen an der Versorgungstechnik. Solche Abschaltungen dienen der Sicherheit und der Verfügbarkeit zentraler Systeme, verursachen im Gegenzug aber vorübergehende Zugangsbarrieren und einen erhöhten Informationsbedarf. Die Bahn empfiehlt, bei eingeschränkter Barrierefreiheit frühzeitig Unterstützung über die Mobilitätsservice-Zentrale zu organisieren und zusätzliche Zeit für den Weg zum Zug einzuplanen.
Bis zum Nachmittag normalisierte sich der Betrieb im Gebäude des Rostocker Hauptbahnhofs. Anzeigen und Automaten wurden nach Abschluss der Arbeiten wieder in Betrieb genommen. Hinweise zu weiteren baubedingten Änderungen im Regionalverkehr veröffentlicht DB Regio Mecklenburg-Vorpommern fortlaufend in den Verkehrsinformationen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).