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Ruderboot kentert bei Brey: Feuerwehr und Wasserschutzpolizei retten vier Menschen

Bei Brey ist ein Ruderboot auf dem Rhein gekentert. Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst retteten vier Menschen aus dem Wasser. Alle sind außer leichter Unterkühlung wohlauf.

Kurzmeldung

Auf dem Rhein bei Brey im Rhein-Lahn-Kreis ist am 29. Oktober 2026 ein Ruderboot gekentert. Vier Menschen fielen ins Wasser und wurden von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und Rettungsdienst gerettet. Nach Angaben der Einsatzkräfte blieben alle Betroffenen unverletzt; einige wiesen Anzeichen leichter Unterkühlung auf und wurden medizinisch versorgt.

Der Unfall ereignete sich am frühen Nachmittag in Höhe des Rheinkilometers 579,6. Die Leitstellen alarmierten Kräfte der umliegenden Feuerwehren sowie die Wasserschutzpolizei. Rettungsboote nahmen die Personen rasch auf, an Land übernahm der Rettungsdienst die weitere Betreuung. Hinweise auf schwere Verletzungen lagen bis zum Abend nicht vor.

Nach ersten Angaben handelte es sich bei den Insassen um Kinder und Jugendliche. Wie es zu dem Kentern kam, ist noch unklar. Die Wasserschutzpolizei hat Ermittlungen zum Ablauf des Geschehens aufgenommen. Dazu zählen Befragungen der Beteiligten und eine Prüfung, ob Strömung, Fahrfehler oder Wellenschlag eine Rolle gespielt haben könnten. Konkrete Ergebnisse liegen bislang nicht vor.

Der Abschnitt des Rheins bei Brey gilt wegen starker Strömungen und dichter Binnenschifffahrt als anspruchsvoll. Die Behörden weisen regelmäßig darauf hin, dass Sportboote dort besondere Vorsicht walten lassen sollten und Schutzausrüstung wie Rettungswesten obligatorisch ist. Ob alle Sicherheitsvorgaben im vorliegenden Fall eingehalten wurden, ist Teil der laufenden Prüfung.

Eine längerfristige Beeinträchtigung der Schifffahrt wurde nicht bekannt. Die Einsatzkräfte beendeten die Maßnahmen nach der Bergung und der medizinischen Erstversorgung der Geretteten. Weitere Informationen zu Ursache und möglicher Beteiligung Dritter will die Wasserschutzpolizei nach Abschluss erster Ermittlungen mitteilen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie jahreszeittypischer Einsätze auf Binnengewässern ein, bei denen Unterkühlung schnell zur größten Gefahr werden kann. Nach dem Ende der Rettung lag der Fokus der Behörden darauf, Folgerisiken auszuschließen und die Sicherheit von Freizeit- und Schulsport auf dem Rhein erneut ins Bewusstsein zu rücken.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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