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Russische Angriffe treffen Kiew – Papst Franziskus drängt auf Verhandlungen

Bei Angriffen auf Kiew am 28. September wurden Tote und viele Verletzte gemeldet. Papst Franziskus rief nahezu zeitgleich zu Gesprächen über ein Kriegsende auf.

Bei neuen Raketen- und Drohnenangriffen auf Kiew am 28. September haben die ukrainischen Behörden Tote und zahlreiche Verletzte gemeldet. Nach offiziellen Angaben wurden Wohnhäuser, ein Kulturgebäude und ein medizinisches Zentrum beschädigt. In mehreren zentralen Stadtteilen brachen Brände aus, Trümmer gingen auch in der Nähe diplomatischer Vertretungen nieder. Die Zahl der Opfer wurde zunächst mit Dutzenden Verletzten beziffert; genauere Angaben kündigten die zuständigen Stellen für die folgenden Stunden an.

Die ukrainische Luftabwehr meldete den Abschuss mehrerer Ziele. Aus Kiew hieß es, die Angriffe fügten der Zivilbevölkerung erneut schwere Schäden zu und träfen kritische Infrastruktur. Russische Stellen verweisen bei ihren Operationen regelmäßig auf militärische Ziele. Westliche Regierungen und die Ukraine sprechen hingegen von völkerrechtswidrigen Angriffen auf zivile Objekte.

Die Bundesregierung verurteilte die Angriffe. Aus dem Auswärtigen Amt wurde bekräftigt, Deutschland stehe an der Seite der Ukraine und unterstütze deren Verteidigung sowie den Schutz der Zivilbevölkerung. Einsatzkräfte in Kiew setzten unterdessen Lösch- und Bergungsarbeiten fort. Die Behörden prüften Schäden an Gebäuden und Versorgungsleitungen und warnten vor Gefahren durch Blindgänger und herabstürzende Trümmer.

Unabhängig von den Gefechtslagen erneuerte Papst Franziskus in jüngsten Ansprachen seinen Appell, Wege zu einem Ende des Krieges zu suchen. Der Papst rief die internationale Gemeinschaft auf, politische und diplomatische Initiativen zu stärken, um Gewalt zu begrenzen und die Voraussetzungen für Gespräche zu schaffen. Der Vatikan betonte zugleich die Dringlichkeit humanitärer Schutzmaßnahmen. Diplomatische Vorstöße aus Rom stoßen allerdings auf erhebliche Differenzen zwischen den Kriegsparteien; konkrete Verhandlungsformate sind derzeit nicht absehbar.

Die Angriffe auf Kiew fügen sich in eine anhaltende Welle russischer Luft- und Drohnenattacken gegen ukrainische Städte. Sie treffen häufig dicht bewohnte Gebiete und Einrichtungen der öffentlichen Versorgung. Beobachter erwarten, dass Kiew seine Luftverteidigung weiter priorisiert und internationale Partner zusätzliche Unterstützung prüfen. Wie sich die jüngsten Angriffe auf die Lage in der Hauptstadt auswirken, hängt von der Wiederherstellung beschädigter Infrastruktur und der Entwicklung der Gefechtslage in den kommenden Tagen ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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