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Sachsen will bis 2040 zu den drei wachstumsstärksten Bundesländern gehören

Die Staatsregierung und Sozialpartner stellten am 11. September 2026 das Zielbild „Impulse für Sachsen 2040“ vor. Kernpunkte sind Energieversorgung, Fachkräftesicherung und Verwaltungsdigitalisierung.

Kurzmeldung

Am 11. September 2026 präsentierten das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und die Staatsregierung in Dresden das gemeinsame Zielbild „Impulse für Sachsen 2040: Chancen nutzen, Zukunft gestalten“. Das Papier formuliert die Ambition, Sachsen bis zum Jahr 2040 im bundesweiten Vergleich beim Bruttoinlandsprodukt zu den drei wachstumsstärksten Ländern zu zählen. Staatsminister Dirk Panter nannte das Ergebnis einen „gemeinsamen Kompass“ für die kommenden Jahre. (Vorstellung in Dresden, 11. September 2026.)

Zentrale Handlungsfelder des Zielbildes sind die Stabilisierung und Stärkung der industriellen Basis, eine planbare und bezahlbare Energieversorgung, die Sicherung und Gewinnung von Fachkräften sowie eine umfassende Verwaltungsdigitalisierung. Vorgeschlagen werden beschleunigte Genehmigungsverfahren, eine vereinfachte Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse und eine Neuordnung der Wirtschaftsförderung, die in Teile der Dokumente die Gründung einer „Zukunftsagentur Sachsen GmbH“ als Ziel nennt. Das Papier ist als strategischer Rahmen konzipiert; konkrete Zielwerte für Beschäftigung und Investitionen werden nicht abschließend festgeschrieben.

Vertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften begrüßten das Zielbild grundsätzlich, mahnten jedoch präzisere Finanzierungs- und Zeitpläne an. Die Gewerkschaftsvertreterin betonte die Notwendigkeit, dass soziale Absicherung und Tarifpolitik mit Investitionen und Ausbildung verknüpft bleiben. Oppositionsfraktionen forderten verbindliche Meilensteine und regionale Belastungsanalysen, insbesondere für strukturschwächere Landesteile.

Die Staatsregierung kündigte an, den Fortschritt regelmäßig zu berichten und Maßnahmenpakete in den kommenden Monaten zu konkretisieren. Bereits genannte operative Schritte reichen von Maßnahmen zur Verwaltungsmodernisierung bis zu Beratungsformaten und sektorübergreifenden Werkstätten zu Energie, Mobilität, Bildung und Gesundheitswirtschaft. Gelingen diese Schritte, so lautet die Hoffnung, könnte Sachsen seine Innovationskraft und Wertschöpfung stärken; scheitern sie, drohten langfristige Wettbewerbsnachteile.

Das veröffentlichte Zielbild ist Ergebnis eines seit Herbst 2025 laufenden Strategieprozesses, an dem Vertreter von Wirtschaft, Gewerkschaften und Regierungsfraktionen beteiligt waren. Die Veröffentlichung und die wichtigsten Zitate wurden in den Presseunterlagen des Ministeriums dokumentiert.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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