Im Hafen von Rheinau-Freistett im Ortenaukreis hat am 16. September 2026 ein Schiff gebrannt. Der Notruf ging nach Angaben der Wasserschutzpolizei gegen 11.30 Uhr ein. Einsatzkräfte der Feuerwehr aus der Umgebung sowie die Wasserschutzpolizei rückten an; zur Brandbekämpfung wurde ein Löschboot hinzugezogen. Über die Ursache des Feuers lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ebenso war die Höhe des Sachschadens am Nachmittag noch unklar.
Nach übereinstimmenden Berichten wurden keine Personen verletzt. Die integrierte Leitstelle warnte wegen starker Rauchentwicklung Anwohnerinnen und Anwohner in der Nähe des Hafens, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnung wurde ergänzend über die App NINA verbreitet. Eine sichtbare Rauchsäule war aus einiger Entfernung zu erkennen. Der Einsatz auf dem Wasser diente auch dazu, ein Übergreifen der Flammen auf andere Schiffe oder Hafenanlagen zu verhindern.
Die Feuerwehr sicherte den Bereich und kühlte exponierte Schiffsteile, um eine Ausbreitung zu vermeiden. Parallel überprüfte die Wasserschutzpolizei mögliche Gefahrenstoffe an Bord. Hinweise auf eine unmittelbare Gewässerverunreinigung im Rhein lagen zunächst nicht vor; eine abschließende Bewertung stand am Nachmittag noch aus.
Ermittlungen zur Brandursache wurden eingeleitet. Dazu zählen nach Polizeiangaben die Sicherung von Spuren am Liegeplatz, Befragungen von Zeuginnen und Zeugen sowie technische Prüfungen am betroffenen Schiff. Erst auf dieser Grundlage ist mit belastbaren Aussagen zur Entstehung des Feuers zu rechnen. Auch zur Eigentümer- und Betreiberfrage des Schiffs wurden zunächst keine Angaben gemacht.
Kurzfristig kam es zu Einschränkungen im Hafenbetrieb von Rheinau-Freistett. Der Verkehr auf angrenzenden Straßen war von temporären Absperrungen betroffen, um Platz für die Einsatzfahrzeuge zu schaffen. Weitere Maßnahmen – etwa zur Luftmessung im Umfeld oder zu Schutzvorkehrungen für das Hafenpersonal – richteten sich nach dem Verlauf der Löscharbeiten.
Nach Abschluss der akuten Brandbekämpfung ist mit einer Begutachtung des Rumpfs und der Aufbauten zu rechnen, um die Standsicherheit am Liegeplatz zu gewährleisten. Erst danach werden Aussagen zur Reparaturfähigkeit oder zu einer möglichen Bergung erwartet. Offizielle Abschlussmeldungen von Polizei und Feuerwehr standen zunächst noch aus. Medienberichte von SWR, n-tv und dem Schwarzwälder Boten stützten sich auf Angaben der Einsatzkräfte vor Ort.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).