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Schleswig-Holstein kündigt Lange Nacht der Demokratie mit 90 Veranstaltungen an

Im Kieler Landeshaus haben Landesbeauftragter und Volkshochschulen am 8. September 2026 das Programm der Langen Nacht der Demokratie vorgestellt: Am 2. Oktober sind an knapp 40 Orten rund 90 Veranstaltungen geplant.

Schleswig-Holstein hat am 8. September 2026 im Kieler Landeshaus die dritte Lange Nacht der Demokratie vorgestellt. Nach Angaben der Organisatoren sind für den Abend vor dem Tag der Deutschen Einheit, den 2. Oktober 2026, landesweit an knapp 40 Orten rund 90 Veranstaltungen geplant. Ziel ist es, demokratische Teilhabe sichtbar zu machen und zur Mitwirkung zu ermuntern.

Der Landesbeauftragte für politische Bildung, Christian Meyer-Heidemann, und der Landesverband der Volkshochschulen koordinieren die Aktion gemeinsam. Förderer sind die Sparkassen Schleswig-Holstein, Medienpartner ist der Norddeutsche Rundfunk. Der Ansatz ist ausdrücklich überparteilich: Parteien können keine eigenen Termine anmelden; eingeladen sind zivilgesellschaftliche Initiativen, Bildungseinrichtungen und kommunale Träger. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt knapp 6.000 Besucherinnen und Besuchern, ähnlich wie im Vorjahr.

Geplant sind Diskussionsrunden, Filmvorführungen, Poetry Slams, Musikformate und Mitmachangebote. In Bordesholm stehen ein Kurzfilm, ein Vortrag zu technischen Risiken für demokratische Prozesse, ein Poetry Slam und ein Konzert auf dem Programm. In Kiel ist eine Reading Party angekündigt, in Brunsbüttel gemeinsames Singen auf der Kanalfähre. Viele Angebote sind kostenfrei und ohne Anmeldung zugänglich.

Die öffentliche Präsentation knüpft an frühere Ausgaben an. 2024 und 2025 hatte es bereits landesweite Aktionen unter demselben Titel gegeben. Nach Darstellung der Landesstelle für politische Bildung ist die Lange Nacht Teil einer längerfristigen Strategie, politische Bildung lokal zu verankern und niedrigschwellige Zugänge zu Debatten zu schaffen.

Meyer-Heidemann betonte bei der Vorstellung den Anlass in diesem Jahr auch mit Blick auf jüngste Landtags- und Kommunaldebatten. Demokratie sei kein Selbstläufer, „ein fragiles Gut, das wir schützen müssen“, sagte er. Konkrete Programme, Uhrzeiten und Orte werden fortlaufend ergänzt; die Übersicht liegt zentral bei den Organisatoren vor.

Die Veranstalter trennen in ihrer Darstellung klar zwischen Information, Debatte und Kulturformaten. Zielgruppen sind laut Landesverband der Volkshochschulen sowohl Erstwählende als auch langjährig Engagierte. Begleitend sollen Volkshochschulen und lokale Partner im ganzen Land Formate anbieten, die den Austausch in Gemeinden, Schulen und Vereinen stärken. Damit verbinden sie das Ziel, demokratische Praktiken alltagsnah zu zeigen und Hemmschwellen zu senken, ohne in Wahlkampf oder Parteilogik zu geraten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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