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Schülerin findet Hochzeitsgeld in Hauzenberg – Polizei gibt es dem Paar zurück

In Hauzenberg hat eine 17‑Jährige ein verloren gegangenes Geldgeschenk gefunden. Die Polizei rief öffentlich das betroffene Brautpaar auf – tags darauf holten die Eheleute das fast vierstellige Bargeld ab.

Eine 17‑jährige Schülerin hat am Samstag, 19. September 2026, in der Bahnhofstraße von Hauzenberg (Landkreis Passau) ein aufwendig gestaltetes Geldgeschenk für ein Brautpaar gefunden und zur Polizei gebracht. In einem blauen Pappkarton lag nach Angaben der Polizei ein in Form einer Blume arrangierter Bargeldbetrag aus 10‑, 20‑ und 50‑Euro‑Scheinen. Örtliche Medien beschrieben die Summe als „fast vierstellig“. Eine beiliegende Karte wies das Geschenk als Gruß an ein frisch vermähltes Paar mit den Vornamen Katja und Sebastian aus.

Die Finderin übergab das Fundstück noch am selben Tag der Polizeiinspektion Hauzenberg. Die Dienststelle veröffentlichte daraufhin einen Aufruf, damit sich die rechtmäßigen Empfänger melden. Nach Berichten des Bayerischen Rundfunks und der Passauer Neuen Presse kam die Rückmeldung rasch: Am Sonntag, 20. September 2026, holten die Eheleute das Geldgeschenk bei der Polizeiinspektion Hauzenberg ab. Den Berichten zufolge bestätigte der Vater der Braut die Abholung.

Die Polizei betonte, dass bei der Herausgabe von Bargeld eindeutige Zuordnungen erforderlich sind. Eigentümer müssen den Fund plausibel belegen, etwa durch eine genaue Beschreibung der Karte oder der Gestaltung des Geschenks. In diesem Fall ergaben die Angaben der Abholenden und die beigefügten Details Übereinstimmung; damit war die Berechtigung aus Sicht der Beamten hinreichend geklärt. Der Vorgang gilt als abgeschlossen, weitergehende Ermittlungen wurden nicht bekannt.

Der Fall zeigt zugleich den üblichen Ablauf bei Fundsachen: Wer einen Wertgegenstand findet, soll ihn unverzüglich bei der Polizei oder dem Fundbüro anzeigen und abgeben. Die Behörde dokumentiert und verwahrt das Fundstück, informiert mögliche Berechtigte und händigt es nach Prüfung aus. Die ehrliche Finderin aus Hauzenberg handelte entsprechend – und ermöglichte so dem Brautpaar die zeitnahe Rückgabe.

Laut den Berichten war zunächst unklar, wie das Geschenk in der Bahnhofstraße auf den Gehweg gelangt war. Hinweise auf eine Straftat lagen nicht vor. Die Polizeiinspektion Hauzenberg verwies in ihrer Mitteilung darauf, dass eine zügige Anzeige von Funden dazu beiträgt, Missverständnisse und unnötige Ermittlungen zu vermeiden. Für die Region Passau endete die Suche nach „Katja und Sebastian“ damit binnen eines Tages mit einem positiven Ausgang.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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