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Schuss aus fahrendem Auto verletzt Fußgänger in Rodalben

In Rodalben ist am 15. Oktober 2026 ein Fußgänger aus einem vorbeifahrenden Auto heraus getroffen und leicht verletzt worden. Die Polizei Pirmasens prüft ein Softair-Projektil und bittet um Zeugenhinweise.

Ein Fußgänger ist am 15. Oktober 2026 in Rodalben im Landkreis Südwestpfalz aus einem vorbeifahrenden Auto heraus verletzt worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Pirmasens ereignete sich der Vorfall kurz nach 17 Uhr; ein Projektil traf den Mann im Bauchbereich. Er wurde ambulant versorgt, Lebensgefahr bestand nicht. Die Polizei machte den Fall am Folgetag öffentlich.

Am Tatort wurde nach einer Spurensicherung eine Kugel gefunden. Auf dieser Grundlage gehen die Ermittler davon aus, dass als Tatmittel möglicherweise eine Softairpistole oder ein ähnliches Gerät in Betracht kommt. Endgültige ballistische Erkenntnisse liegen noch nicht vor. Zur möglichen Zahl der Beteiligten und zum Motiv gibt es derzeit keine gesicherten Informationen.

Die Polizei Pirmasens bat um Hinweise aus der Bevölkerung. Von Bedeutung sind insbesondere Beobachtungen zum Fluchtfahrzeug, das als kleiner, heller, älterer Pkw beschrieben wird, sowie Wahrnehmungen rund um den Tatzeitpunkt am 15. Oktober 2026 kurz nach 17 Uhr in Rodalben. Die Polizeidirektion Pirmasens wertet eingehende Hinweise und Spuren aus, um Täterschaft, Tatmittel und Ablauf zu klären.

Rechtlich sind sogenannte Anscheinswaffen, zu denen realistisch wirkende Softairpistolen zählen können, in der Öffentlichkeit weitgehend untersagt. Je nach Einsatzsituation kommen neben Verstößen gegen das Waffengesetz auch Straftatbestände in Betracht, wenn Menschen verletzt oder gefährdet wurden. Ob und in welchem Umfang dies im vorliegenden Fall relevant ist, bleibt Gegenstand der Ermittlungen. Eine Einordnung zum konkreten Rechtsrahmen gab die Polizei bislang nicht bekannt.

Bislang wurden keine Festnahmen gemeldet. Aus Sicht der Ermittler ist der Zeugenaufruf zentral: Schon Angaben zum Fluchtfahrzeug, zu auffälligen Fahrmanövern oder zu Personen in der Nähe des Tatorts können den Ermittlungsstand voranbringen. Die Polizeidirektion Pirmasens betonte, dass die am Tatort gesicherte Kugel zusätzliche Anhaltspunkte liefern könnte, etwa zur Art des Projektils und zur möglichen Herkunft.

Rodalben liegt im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Vergleichbare Vorfälle sind dort selten, weshalb der Angriff vor Ort für Verunsicherung gesorgt hat. Konkrete Rückschlüsse auf einen Hintergrund oder einen Zusammenhang mit anderen Ereignissen in der Region lassen sich nach heutigem Stand nicht ziehen. Die Polizei Pirmasens informiert nach eigenen Angaben, sobald belastbare neue Erkenntnisse vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen