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Schüsse auf Wohnhaus in Brühl: Polizei sucht zwei Verdächtige

In Brühl im Rhein-Erft-Kreis sind in der Nacht zum 18. Oktober Schüsse auf ein Einfamilienhaus gefallen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei fahndet nach zwei Männern und bittet um Hinweise.

In Brühl im Rhein-Erft-Kreis sind in der Nacht zum 18. Oktober 2026 mehrere Schüsse auf ein Einfamilienhaus in der Römerstraße abgegeben worden. Anwohner alarmierten die Polizei gegen 0.50 Uhr wegen lauter Knallgeräusche. Einsatzkräfte fanden drei Einschusslöcher an der Fassade sowie mehrere Patronenhülsen. Nach Angaben der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines versuchten Gewaltdelikts und sucht zwei bislang unbekannte Tatverdächtige.

Zeugen beschrieben den ersten Verdächtigen als schlank, etwa 160 bis 170 Zentimeter groß, mit hellem Pullover, weißer Einwegmaske, langer dunkler Hose und hellen Schuhen. Der zweite Verdächtige sei etwa 170 bis 180 Zentimeter groß gewesen und habe ein dunkles Oberteil mit Kapuze, ebenfalls eine weiße Einwegmaske, eine helle lange Hose und weiße Schuhe getragen. Beide sollen unmittelbar nach den Schüssen in Richtung Vochem geflüchtet sein.

Die Polizei sicherte Spuren am Tatort und bittet Zeuginnen und Zeugen, die zur Tatzeit verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen haben, um Hinweise an das Kriminalkommissariat 11 unter 02271 81-0 oder per E‑Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de. Hinweise können auch anonym gegeben werden. Konkrete Aussagen zu der verwendeten Tatwaffe oder zu einem Motiv seien nach Behördenangaben vom 19. Oktober noch nicht möglich; die kriminaltechnischen Untersuchungen dauern an.

Die Ermittler prüfen, ob der Vorfall mit weiteren Schussabgaben auf Gebäude im Großraum Köln in den vergangenen Wochen zusammenhängt. In mehreren Orten der Region waren jüngst Einschusslöcher an Wohnhäusern oder Gaststätten festgestellt worden. Als mögliche Hintergründe werden in Ermittlerkreisen Einschüchterungs- oder Erpressungsversuche diskutiert. Für den aktuellen Fall liegen nach Polizeiangaben bislang keine belastbaren Hinweise auf einen direkten Zusammenhang mit anderen Verfahren vor.

Nach derzeitiger Bewertung sehen die Behörden keine akute Gefahr für die Allgemeinheit. Der Fokus der Ermittlungen liegt auf der Rekonstruktion des Tatablaufs, der Auswertung gesicherter forensischer Spuren, darunter Patronenhülsen, sowie der Identifizierung möglicher Fluchtwege und Kontaktspuren der mutmaßlichen Schützen. Die Polizei will weitere Informationen veröffentlichen, sobald Ergebnisse der Auswertung vorliegen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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