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Schwimmkran Matador 2 passiert am 29. September das Störsperrwerk Wewelsfleth

Am Dienstag soll der 45 Meter hohe Schwimmkran Matador 2 für SuedLink durch das Störsperrwerk bei Wewelsfleth manövrieren. Die Stör wird dafür zwischen Sperrwerk und Peters Werft zeitweise voll gesperrt.

Am Dienstag, 29. September 2026, soll der 45 Meter hohe Schwimmkran Matador 2 voraussichtlich gegen 17:45 Uhr durch das Störsperrwerk bei Wewelsfleth im Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein manövriert werden. Anlass sind besondere Umlade- und Transportvorgänge im Rahmen des SuedLink-Projekts. Die Passage des Klappbauwerks gilt als anspruchsvoll: Nach Angaben der Beteiligten bleibt auf beiden Seiten nur ein sehr geringer Abstand, weshalb mehrere Schlepper und Begleitboote die Fahrt sichern.

Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hat für das Manöver Sicherheitsauflagen festgelegt. Dazu zählen Geschwindigkeits- und Abstandsregeln sowie ein eng abgestimmter Schleppverband, um Risiken für Besatzungen, das Bauwerk und die Deichanlagen zu minimieren. Lotsen begleiten die Durchfahrt. Die Matador 2 ist für schwere Hebe- und Umladearbeiten ausgelegt; ihre Fahrt steht im Zusammenhang mit Bauteil- und Materialtransporten, die für die weitere Umsetzung von SuedLink benötigt werden.

Für die Schifffahrt auf der Stör gilt eine befristete Vollsperrung zwischen dem Sperrwerk bei Stromkilometer 50,3 und der Peters Werft bei Stromkilometer 47,8. Nach derzeitigem Stand tritt die Sperre am 29. September ab etwa 16:00 Uhr in Kraft und dauert voraussichtlich bis zum 1. Oktober 2026. Beginnzeiten, temporäre Freigaben und eventuelle Änderungen werden über ELWIS und über die örtlichen Lotsen bekanntgegeben. Klein- und Sportschifffahrt ist in dem Abschnitt während der Sperre nicht zugelassen.

Auswirkungen auf den Straßenverkehr der Bundesstraße 431, die über das Störsperrwerk führt, sind nach jetzigem Stand nur kurzfristig während der eigentlichen Passage zu erwarten. Vorübergehende Verkehrsregelungen können lokal angeordnet werden, um Rettungswege und den Betriebsablauf am Sperrwerk zu sichern. Eine dauerhafte Sperrung der Bundesstraße 431 ist nicht angekündigt.

Die Durchführung der Fahrt hängt von Wetter, Wasserständen und dem Zusammenspiel aller beteiligten Stellen ab. Terminliche Anpassungen sind möglich. Behörden und Betreiber verweisen darauf, dass weitere Transporte für SuedLink an den sicheren Abschluss dieses Manövers und an nachgelagerte Genehmigungen gebunden sind. Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie Gewerbetreibende im Bereich Wewelsfleth weisen die Verantwortlichen darauf hin, offizielle Hinweise zu beachten und Sperrbereiche frei zu halten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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