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Seit 30 Jahren Nachtwächter in Mühlheim an der Donau

Am 21. September 2026 vollendet Heinz‑Dieter Wettki drei Jahrzehnte als Nachtwächter von Mühlheim an der Donau. Mit Laterne, Horn und Hellebarde führt er regelmäßig durch die Oberstadt und vermittelt städtische Geschichte sowie mittelalterliche Bräuche.

Am 21. September 2026 steht in Mühlheim an der Donau (Landkreis Tuttlingen) ein kleines Jubiläum im Mittelpunkt: Heinz‑Dieter Wettki ist seit 30 Jahren als Nachtwächter für Führungen und Heimatpflege in der historischen Oberstadt aktiv. SWR Aktuell berichtete am selben Tag über Wettkis Rundgänge; die Redaktionsmeldung nennt sein Alter mit 74 Jahren und beschreibt seine regelmäßigen, meist kostenfreien Führungen, die in den Sommermonaten zweimal wöchentlich beginnen und am historischen Stadttor starten. (Stand: 21.9.2026). ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/der-nachtwaechter-von-muehlheim-an-der-donau-100.html))

Die nächtlichen Rundgänge knüpfen an die Funktionen mittelalterlicher Nachtwächter an: Zeitansage, Feuerwarnung und Kontrolle der Stadttore. Wettki verwendet dabei traditionelle Requisiten wie Horn, Laterne und Hellebarde und singt zur Begrüßung ein historisches Wächterlied. Die Darstellung entspricht der lokalen Überlieferung und touristischen Praxis, wie die Stadt Mühlheim an der Donau auf ihrer offiziellen Tourismusseite dokumentiert: Dort werden die Nachtwächterrundgänge als regelmäßiges Angebot genannt, mit Hinweisen auf Treffpunkte, Zeiten und die Möglichkeit, Sonderrundgänge zu vereinbaren. ([muehlheim-donau.de](https://www.muehlheim-donau.de/tourismus/?utm_source=openai))

Die Bedeutung solcher Routinen liegt weniger in polizeilicher Präsenz als in kultureller Vermittlung und Regionalidentität. In Mühlheim sind die Führungen integraler Teil des kommunalen Kultur- und Tourismusangebots; die Stadtverwaltung weist interessierte Gruppen ausdrücklich auf den Ansprechpartner Heinz‑Dieter Wettki hin. Neben der Vermittlung von Stadtgeschichte fördern die Rundgänge die lokale Erinnerungskultur: Beispiele aus SWR‑Recherchen zeigen, dass Wettki in Einzelfällen praktisch handelte — etwa bei der Bergung eines Betrunkenen und einem kleinen Löschereinsatz, als die Feuerwehr anderweitig gebunden war. Solche Schilderungen sind der Berichterstattung zu entnehmen und werden von der Stadtseite nicht widersprochen. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/der-nachtwaechter-von-muehlheim-an-der-donau-100.html))

Für Städte und Gemeinden ergibt sich daraus eine doppelte Aufgabe: historisches Bewahren und zeitgemäße Einbindung. Traditionspflege wie die des Nachtwächters ist in vielen Orten Süddeutschlands Teil eines Angebots, das Tourismus, Heimatvereine und Kommunen gemeinsam verantworten. Zugleich verlangt die Praxis Sensibilität gegenüber Authenticität und Bürgererwartungen: Ritualisierte Darstellungen müssen transparent als Darstellung erklärt werden, damit sie nicht mit gegenwärtigen Sicherheitsaufgaben verwechselt werden. Die dokumentierten Fakten zu Wettkis Tätigkeit lassen sich durch die SWR‑Berichterstattung und die offiziellen Informationen der Stadt Mühlheim an der Donau nachvollziehen; es liegen keine widersprechenden Angaben vor. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/der-nachtwaechter-von-muehlheim-an-der-donau-100.html))

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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