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Sieben Kandidierende treten bei der Oberbürgermeisterwahl in Offenburg am 11. Oktober an

In Offenburg stehen am 11. Oktober 2026 sieben Namen auf dem Stimmzettel. Ein zweiter Wahlgang ist für den 25. Oktober möglich; Amtsinhaber Marco Steffens tritt nicht erneut an.

In Offenburg (Ortenaukreis) findet am 11. Oktober 2026 die Oberbürgermeisterwahl statt. Der Gemeindewahlausschuss hat sieben Bewerbungen zugelassen. Ein zweiter Wahlgang ist für den 25. Oktober 2026 terminiert, falls am ersten Wahlsonntag niemand die absolute Mehrheit erreicht. Der amtierende Oberbürgermeister Marco Steffens tritt nicht erneut an.

Auf dem Stimmzettel stehen Julian Christ (SPD), Tobias Benz (CDU), Ulrich Albicker, Fritz Düker, Okan Altun, Emanuel Rohr und Yasemin Tondo. Christ ist derzeit Bürgermeister von Gernsbach, Benz ist Bürgermeister von Grenzach-Wyhlen. Die übrigen Kandidierenden kommen aus Verwaltung, Wirtschaft oder Ehrenamt. Die Namen und Termine wurden von der Stadt Offenburg bestätigt.

Die Wahl findet vor dem Hintergrund mehrerer lokalpolitischer Vorhaben statt. Zentrale Themen im Wahlkampf sind städtische Investitionen und der Umgang mit knappen Flächen, die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie Maßnahmen zum Hitzeschutz. Zudem wird über Planung, Kosten und Nutzen der Landesgartenschau 2032 diskutiert. In allen Feldern unterscheiden sich die Schwerpunkte der Kandidierenden teils deutlich. Programmaussagen betreffen unter anderem die Entwicklung der Innenstadt, Verkehrs- und Radinfrastruktur, die soziale Daseinsvorsorge sowie die finanzielle Belastbarkeit des städtischen Haushalts.

Formell gilt in Offenburg die Direktwahl des Stadtoberhaupts. Gewählt ist, wer im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht. Kommt es zum zweiten Wahlgang am 25. Oktober 2026, genügt die relative Mehrheit der Stimmen. Die Stadtverwaltung informiert die Wählerschaft über Fristen der Briefwahl und die Einteilung der Wahllokale.

Der Wahltermin markiert zugleich einen Einschnitt: Nach zwei Amtszeiten an der Spitze der Stadt verzichtet Marco Steffens auf eine erneute Kandidatur. Damit ist der Weg frei für einen personellen Wechsel im Rathaus. Beobachter erwarten angesichts des breiten Bewerberfelds eine Entscheidung in zwei Runden; sicher ist das nicht und hängt von der Mobilisierung der jeweiligen Unterstützerkreise ab.

Stand der Berichterstattung ist der 8. Oktober 2026. Angaben zu Kandidaturen, Terminen und Wahlmodalitäten beruhen auf Mitteilungen der Stadt Offenburg und der regionalen Berichterstattung. Änderungen sind bis zum Wahltag möglich, etwa durch Nachmeldungen zu Unterstützungsbekundungen, ohne dass dies die zugelassenen Wahlvorschläge berührt.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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