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Spekon legt Grundstein für Erweiterungsbau in Seifhennersdorf

Der Fallschirmhersteller Spekon hat in Seifhennersdorf den Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt. Das Projekt kostet 8,3 Millionen Euro; Bund und Freistaat Sachsen fördern zusammen rund drei Millionen Euro.

Der Fallschirmhersteller Spekon hat am 18. September 2026 in Seifhennersdorf den Grundstein für einen Erweiterungsbau gelegt. Das Unternehmen beziffert die Investition auf 8,3 Millionen Euro. Bund und Freistaat Sachsen beteiligen sich nach Angaben der Beteiligten mit zusammen rund drei Millionen Euro. Der Neubau am Standort Nordstraße 40 soll die Produktionsflächen für Fallschirmsysteme und technische Textilien vergrößern und bis Ende 2027 fertiggestellt sein.

Spekon produziert nach eigenen Angaben ausschließlich in Seifhennersdorf und beschäftigt dort derzeit knapp 40 Menschen. Zu den Abnehmern zählen laut regionalen Berichten auch Behörden und Streitkräfte, darunter die Bundeswehr. Mit der Erweiterung will das Unternehmen Kapazitäten sichern und ausbauen, um auf Nachfrage aus zivilen und militärischen Märkten reagieren zu können.

Vertreter des Freistaat Sachsen und des sächsischen Wirtschaftsministerium begleiteten den Start des Projekts öffentlich. Die Förderung ordnen sie in Programme zur Stärkung industrieller Kerne in der Oberlausitz ein. Konkrete Förderbescheide oder Bedingungen wurden nicht im Wortlaut veröffentlicht. Bestätigt sind die Investitionssumme, die Größenordnung der öffentlichen Unterstützung und der geplante Zeitrahmen.

Spekon verweist auf eine lange Textiltradition in der Region. Das Portfolio umfasst neben Personenfallschirmen auch technische Textilien und textile Komponenten für Luftfahrtanwendungen. Die Fertigungstiefe und die Spezialisierung gelten in der Branche als wettbewerbsrelevant, weil sie kurze Lieferketten und anpassbare Serien ermöglichen. Der Erweiterungsbau ist nach Unternehmensangaben auf moderne Zuschnitt-, Näh- und Prüfkapazitäten ausgelegt.

Für Seifhennersdorf bedeutet das Vorhaben eine Verstetigung industrieller Nutzung am bestehenden Areal. Kurzfristig sichert der Bauauftrag Beschäftigung im Umfeld, mittelfristig sollen zusätzliche Maschinen und Flächen die Auslastung erhöhen. Welche Personalentwicklung nach Inbetriebnahme erwartet wird, blieb offen; konkrete Zielzahlen hat Spekon bislang nicht genannt.

Die öffentliche Förderung spiegelt den landespolitischen Ansatz wider, strukturschwächere Räume der Lausitz mit investiven Maßnahmen zu unterstützen. Zugleich bleibt die Auftragslage im sicherheitsrelevanten Bereich ein Einflussfaktor, der erfahrungsgemäß Schwankungen unterliegen kann. Aussagen zu künftigen Absatzmärkten sind Unternehmensangaben und regionalen Medien zuzuschreiben; unabhängige Detaildaten liegen derzeit nicht vor.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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