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Speyer feiert Abschiedsgottesdienst für Bischof Karl-Heinz Wiesemann

Im Speyerer Dom hat das Bistum Speyer am 13. September 2026 den Rücktritt von Karl-Heinz Wiesemann mit einem Abschiedsgottesdienst gewürdigt.

Kurzmeldung

Im Speyerer Dom hat das Bistum Speyer am 13. September 2026 den zurückgetretenen Bischof Karl-Heinz Wiesemann mit einem Abschiedsgottesdienst verabschiedet. Anlass war die Annahme seines Rücktrittsgesuchs durch den Heiligen Stuhl, die Mitte August bekanntgegeben wurde. Nach Angaben des Bistums nahmen Gläubige aus der Diözese, kirchliche Verbände sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft an der Feier teil. Das Bistum sprach von einem Dankgottesdienst für eine 18-jährige Amtszeit.

Wiesemann leitete die Diözese seit 2008. In Würdigungen wurden sein Einsatz für die Ökumene, seine Unterstützung zentraler Positionen des Synodalen Wegs und die enge Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche der Pfalz hervorgehoben. Diakonische und caritative Einrichtungen verwiesen auf gemeinsame Projekte und auf die Stabilisierung regionaler Netzwerke während seiner Amtszeit. Aussagen über Motive und Schwerpunkte wurden vom Bistum und beteiligten Verbänden zugeschrieben.

Zum Hintergrund teilte das Bistum Speyer mit, Wiesemann habe seinen Rücktritt mit gesundheitlichen Gründen und dem Wunsch nach Entlastung begründet. Mit der Annahme des Rücktritts ist die Diözese Speyer formal vakant. Nach Kirchenrecht wird die kommissarische Verwaltung bis zur Bestellung einer neuen Leitung gesichert. Das Bistum kündigte organisatorische Schritte für die Übergangszeit an. Ein konkreter Zeitplan für die Besetzung der Bischofsstelle wurde am Sonntag nicht benannt.

Kirchenbeobachter erwarten, dass Debatten über Reformen, die Beteiligung von Laiengremien und die Ausrichtung der Pastoral in Speyer fortgeführt werden. In der Region Rheinland-Pfalz habe die Amtszeit Wiesemanns Spuren hinterlassen, etwa in ökumenischen Projekten und in der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Initiativen. Solche Bewertungen wurden ausdrücklich den jeweiligen Institutionen oder Kommentatoren zugeschrieben.

Der Gottesdienst markierte den Schlusspunkt einer Leitungsspanne, die von strukturellen Veränderungen in der Kirche in Deutschland, dem Ringen um Glaubwürdigkeitsfragen und regionalen Reformprozessen geprägt war. Das Bistum Speyer stellte heraus, dass die anstehenden Entscheidungen zur Übergangsleitung und zur Nachfolge geordnet vorbereitet würden. Konkrete Personalfragen blieben offen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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