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Spritpreise teils über drei Euro: So lassen sich Fahrkosten jetzt senken

An manchen Tankstellen in Deutschland liegen die Preise über drei Euro je Liter. ADAC und Umweltbundesamt nennen sofort umsetzbare Maßnahmen, mit denen Autofahrende Ausgaben spürbar senken können.

An einzelnen Tankstellen in Deutschland sind die Kraftstoffpreise zuletzt über die Marke von drei Euro je Liter geklettert. Zugleich meldet der ADAC steigende bundesweite Durchschnittswerte für Super E10 und Diesel. Das trifft vor allem Pendlerinnen und Pendler sowie kleine Betriebe. Fachleute raten zu alltagsnahen Maßnahmen, die ohne Zusatzkosten sofort Wirkung zeigen können.

Erstens: Fahrweise anpassen. Vorausschauendes und gleichmäßiges Fahren senkt den Verbrauch, ebenso sanftes Anfahren und frühes Schalten. Auf der Autobahn hilft ein moderates Tempo, im Stadtverkehr das Vermeiden von unnötigem Beschleunigen. Das Umweltbundesamt empfiehlt zudem, Motorleerlauf zu vermeiden und die Route so zu planen, dass Staus umfahren werden.

Zweitens: Technik pflegen. Der korrekte Reifendruck reduziert den Rollwiderstand, regelmäßige Wartung hält Motor und Abgasreinigung effizient. Unnötige Lasten wie Dachträger oder Werkzeuge sollten aus dem Fahrzeug entfernt werden. Gerade bei häufigen Kurzstrecken lohnt es sich, Fahrten zu bündeln, damit der Antrieb seltener im kalten Zustand läuft.

Drittens: Alternativen nutzen. Wer kann, bildet Fahrgemeinschaften oder weicht für geeignete Strecken auf Bus und Bahn oder das Fahrrad aus. In Städten sind Carsharing-Angebote oft günstiger als der eigene Wagen für einzelne Fahrten. Für längere Reisen kann die Kombination aus Zug und Mietwagen eine Option sein.

Viertens: Beim Tanken vergleichen. Preise schwanken im Tagesverlauf und zwischen Anbietern. Preisvergleichs-Apps zeigen günstigere Tankstellen in der Nähe und helfen beim Timing. Der ADAC rät, nicht auf Vorrat zu fahren, sondern bei passenden Gelegenheiten zu moderaten Preisen nachzutanken.

Fünftens: Den passenden Kraftstoff wählen. Viele Fahrzeuge sind für E10 freigegeben; die Information findet sich in der Bedienungsanleitung, am Tankdeckel oder beim Hersteller. Wer E10 sicher nutzen kann, spart gegenüber E5 häufig einige Cent je Liter, ohne technische Nachteile befürchten zu müssen.

Die aktuellen Preisspitzen haben mehrere Ursachen: internationale Rohölnotierungen, Wechselkursbewegungen und regionale Faktoren wie Logistik oder Wettbewerb an einzelnen Standorten. Politische Entlastungen werden regelmäßig diskutiert, gelten aber erst nach Beschluss und Veröffentlichung. Unabhängig davon lassen sich die genannten Schritte sofort umsetzen. ADAC und Umweltbundesamt verweisen darauf, dass die größte Wirkung entsteht, wenn Fahrweise, Fahrzeugzustand und Verkehrsmittelwahl kombiniert werden.

Die Lage bleibt volatil. Wer flexibel plant, sparsam fährt und Preise aktiv vergleicht, kann die Belastung durch hohe Kraftstoffpreise zumindest abschwächen.

Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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