Kurzmeldung
Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium hat am 29. Oktober bestätigt, dass Staatssekretär Matthias Wunderling-Weilbier bei einem Verkehrsunfall mehrere Knochenbrüche erlitten hat. Der 59-Jährige wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der Unfall ereignete sich am 16. Oktober im Landkreis Wolfenbüttel.
Nach bisherigen Erkenntnissen geschah der Zusammenstoß auf der L 633 zwischen Hordorf und Scheppau. Beteiligt waren der Dienstwagen des Staatssekretärs und ein weiteres Fahrzeug. Wunderling-Weilbier und der Fahrer des Dienstwagens wurden schwer verletzt. Die Polizei ermittelt zum genauen Hergang. Angaben zu Geschwindigkeit, möglichen Beeinflussungen oder technischen Defekten liegen bislang nicht vor.
Über den Vorfall hatte zunächst die Braunschweiger Zeitung berichtet; regionale Medien griffen die Meldung auf. Das Niedersächsische Wirtschaftsministerium bestätigte am 29. Oktober die Verletzungen und den zwischenzeitlichen Krankenhausaufenthalt. Wie lange der Staatssekretär seine Amtsgeschäfte unterbrechen muss, ist nach Ministeriumsangaben offen. Vertretungsfragen wurden nicht ausgeführt und werden intern geregelt.
Die L 633 verbindet Orte im Übergang zwischen dem Kreis Wolfenbüttel und dem Kreis Helmstedt. Zum Zeitpunkt des Unfalls sperrte die Polizei die Strecke zeitweise für die Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten. Ob eine gesonderte Auswertung von Spuren oder Gutachten zur Rekonstruktion des Unfallablaufs beauftragt wurde, blieb zunächst offen. Zugleich machte die Polizei deutlich, dass belastbare Aussagen zur Ursache erst nach Abschluss der Ermittlungen möglich sind.
Für die Landesverwaltung stellen sich in solchen Fällen vor allem organisatorische Fragen zur Aufgabenerledigung in der Abwesenheit eines Staatssekretärs. Dienst- und versicherungsrechtliche Bewertungen, wie sie bei Unfällen mit Dienstfahrzeugen üblich sind, wurden für diesen Fall bislang nicht bekanntgegeben.
Gesichert sind damit Datum und Ort des Unfalls (16. Oktober, L 633 zwischen Hordorf und Scheppau), die schwere Verletzung mit mehreren Knochenbrüchen sowie die Entlassung aus dem Krankenhaus. Offen bleiben die konkreten Unfallursachen und die Dauer der dienstlichen Abwesenheit. Die Polizei setzt die Ermittlungen fort, weitere Mitteilungen des Ministeriums kündigten keinen Zeitpunkt für eine Rückkehr an den Arbeitsplatz an.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).