Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat am Sonntag in Aachen den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt an die Umweltjuristin Roda Verheyen und den Ingenieur Klaus Vossenkaul verliehen. Die Auszeichnung wurde im Eurogress Aachen überreicht.
Der Deutsche Umweltpreis zählt zu den höchstdotierten unabhängigen Umweltpreisen in Europa. Er ist insgesamt mit 500 000 Euro ausgestattet und wird seit 1993 jährlich von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt vergeben. Ziel der Stiftung ist es, Leistungen zu würdigen, die in besonderer Weise zum Schutz der Umwelt beitragen und die gesellschaftliche Debatte über nachhaltige Entwicklung stärken.
Roda Verheyen ist in Deutschland und international als Umweltjuristin bekannt. Ihre Arbeit fokussiert sich auf den Schutz von Klima, Natur und Ressourcen im Rahmen des bestehenden Rechts. Klaus Vossenkaul ist Ingenieur; er wurde für Leistungen ausgezeichnet, die technische Innovation mit Umwelt- und Ressourcenschonung verbinden. Konkrete Begründungen der Jury betreffen in der Regel sowohl die fachliche Exzellenz der Preisträgerinnen und Preisträger als auch die Breitenwirkung ihrer Projekte. Angaben zu den jeweils ausgezeichneten Schwerpunkten stammen von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Die Verleihung in Aachen ist Teil einer jährlich wechselnden Gastgeberstadt-Tradition der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Mit der Präsenz des Bundespräsidenten unterstreicht das Amt die Bedeutung, die Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft für die Transformation hin zu Klimaschutz, Naturerhalt und Kreislaufwirtschaft haben. Aussagen zur politischen Einordnung des Preises oder zu künftigen Schwerpunkten sind der Stiftung und dem Bundespräsidialamt zugeordnet.
Der Deutsche Umweltpreis versteht sich als Auszeichnung für konkrete, übertragbare Lösungen. Frühere Preisträgerinnen und Preisträger kamen aus Forschung, Industrie, Handwerk, Start-ups und zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die Bandbreite der prämierten Ansätze reicht von Verfahren zur Emissionsminderung über Ressourceneffizienz bis zu rechtlichen und gesellschaftlichen Innovationen. Auch in diesem Jahr hebt die Stiftung die Verbindung von wissenschaftlicher Tiefe, praktischer Implementierung und messbarer Umweltwirkung hervor.
Die heutige Vergabe setzt die Reihe der jährlichen Ehrungen fort. Nach der Veranstaltung veröffentlicht die Deutsche Bundesstiftung Umwelt üblicherweise Detailinformationen zu den Laudationes, den Projekten der Ausgezeichneten und dem Ablauf der Preisverleihung. Eine Übersicht über alle Preisträgerinnen und Preisträger seit 1993 stellt die Stiftung bereit.
Redakteur: Andreas M. Brucker (Artikel mit KI-Unterstützung).