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Stromausfall in Freiburg: Uniklinik beschränkt Notaufnahme am Morgen

Nach einem Unwetter fiel in Freiburg großflächig der Strom aus. Die Uniklinik versorgte am Morgen nur lebensbedrohliche Fälle; am Folgetag liefen weiter Prüf- und Reparaturarbeiten.

Ein Herbststurm hat am 25. Oktober 2026 in Freiburg und Teilen des Dreisamtals einen großflächigen Stromausfall ausgelöst. Nach Angaben der Stadt Freiburg und des regionalen Netzbetreibers Badenova war die Versorgung im Stadtgebiet am Vormittag weitgehend stabilisiert, in einzelnen Ortsteilen bestanden aber weiterhin Störungen. Ampelanlagen, Privatanschlüsse und öffentliche Einrichtungen waren zeitweise betroffen.

Das Universitätsklinikum Freiburg meldete, dass die Notstromversorgung in kritischen Bereichen anlief, die klinische Versorgung jedoch eingeschränkt blieb. In Abstimmung mit Rettungsdiensten und der Stadt wurde die Notaufnahme am Morgen vorübergehend auf die Versorgung akut lebensbedrohlicher Fälle beschränkt. Schrittweise nahmen Diagnostik und Infrastruktur wieder den Betrieb auf. Am Tag danach liefen im Klinikum weiterhin Prüf- und Reparaturarbeiten, um Systeme zu verifizieren und den Regelbetrieb abzusichern.

Zur Zahl der betroffenen Anschlüsse kursierten unterschiedliche Schätzungen. Übereinstimmend ist von mehreren tausend Haushalten die Rede. Die Stadt Freiburg verwies darauf, dass Wetter und Sturmschäden die Entstörung erschwerten. Badenova kündigte nach internen Lagebewertungen weitere technische Überprüfungen an. Hinweise auf längerfristige Versorgungsengpässe lagen zunächst nicht vor.

Die Ereignisse lenkten den Blick auf die Abhängigkeit medizinischer Einrichtungen von stabiler Netzversorgung und funktionsfähiger Notstromtechnik. Kliniken können lebenswichtige Bereiche über Aggregat- und Batteriepuffer überbrücken; Einschränkungen entstehen jedoch bei bildgebender Diagnostik, Laborbetrieb und Teilen der IT-Infrastruktur. Fachleute fordern, Notfallprozeduren regelmäßig unter Realbedingungen zu testen und die Abstimmung zwischen Netzbetreibern und Kliniken zu vertiefen.

Als Vergleichsfall wurde in der Berichterstattung ein jüngerer Vorfall an der Universitätsmedizin in Mainz genannt, wo ein Kabelbrand zu Ausfällen geführt hatte. Der Vorgang zeigt, dass neben Unwetterfolgen auch interne Störungen wie Schäden an Mittelspannungsanlagen die Versorgungssicherheit belasten können. Konkrete Investitionsentscheidungen oder Fristen für technische Nachrüstungen wurden weder von den Energieversorgern noch von den Kliniken genannt; beide Seiten kündigten Prüfungen und Auswertungen an.

Für die Bevölkerung blieb der Appell, Notrufe nur bei akuten Notlagen abzusetzen und lokale Hinweise der Stadt Freiburg zu beachten. Die Einsatzkräfte meldeten am Nachmittag eine entspannte Lage, zugleich verwiesen sie auf die Möglichkeit weiterer kurzfristiger Eingriffe ins Netz, falls Folgeschäden entdeckt werden. Der Vorfall gilt als weitgehend behoben, ein detaillierter Erfahrungsbericht der Beteiligten steht noch aus.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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