Hamburg

Struensee-Campus in Hamburg eröffnet: 500 Schüler am Deutsch-Französischen Gymnasium

Hamburg hat am 26. September 2026 den Struensee-Campus in Altona-Altstadt eröffnet. Das Deutsch-Französische Gymnasium startet dort mit rund 500 Schülerinnen und Schülern.

Der Struensee-Campus in Altona-Altstadt ist eröffnet. Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg weihte die neuen Bildungsbauten am 26. September 2026 offiziell ein. Hauptnutzer sind das Deutsch-Französische Gymnasium Hamburg, das Struensee-Gymnasium und die Ganztagsschule an der Elbe. Das Deutsch-Französische Gymnasium beginnt am neuen Standort mit rund 500 Schülerinnen und Schülern den Regelbetrieb.

Die Anlage liegt zwischen Königstraße und Struenseestraße und ist für bis zu 2.200 Schülerinnen und Schüler ausgelegt. Aula- und Sportbereiche werden gemeinsam genutzt; Unterrichts- und Verwaltungsbereiche sind getrennt organisiert. Nach mehrjähriger Planung und Bauzeit schließt die Stadt damit eines ihrer umfangreichsten Schulbauvorhaben ab. Der Norddeutsche Rundfunk ordnet das Projekt als derzeit teuersten Schulbau Hamburgs ein. Offizielle Angaben zur endgültigen Abrechnung nannte die Stadt zur Einweihung nicht.

Zur Eröffnung kamen Vertreterinnen und Vertreter des Hamburger Senats sowie französische Repräsentanten. Der Senat wertet den Einzug des Deutsch-Französischen Gymnasiums als sichtbares Zeichen der Bildungskooperation zwischen Deutschland und Frankreich. Das 2020 gegründete Deutsch-Französische Gymnasium ist Teil des Netzwerks deutsch-französischer Gymnasien in Deutschland und Frankreich und hatte in den vergangenen Monaten den Umzug nach Altona vorbereitet.

Hintergrund der Bündelung auf einem Campus ist der wachsende Platzbedarf in zentralen Stadtteilen sowie das Ziel, Synergien durch geteilte Infrastruktur zu nutzen. Die Behörde für Schule und Berufsbildung betont, dass trotz gemeinsamer Flächen der eigenständige Schulbetrieb der drei Einrichtungen gesichert ist. Während der Bauphase waren Kostenentwicklung und Terminlage Gegenstand öffentlicher Debatten; mit der Übergabe der Gebäude an die Schulen meldet die Behörde die planmäßige Inbetriebnahme.

Fest steht: Der Unterricht startet am neuen Standort, die Gebäude sind übergeben. Aussagen zur künftigen Auslastung, zu verkehrlichen Effekten im Quartier und zu langfristigen pädagogischen Wirkungen bleiben Einschätzungen der beteiligten Stellen und müssen sich im laufenden Betrieb bewähren. Für Hamburg ist der Campus ein zentraler Baustein, um zusätzliche Schulplätze im innerstädtischen Westen bereitzustellen und gleichzeitig moderne Lernumgebungen auf engem Raum zu bündeln.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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