Kurzmeldung
Der Südwestrundfunk (Südwestrundfunk) organisiert am 4. November 2026 eine Ausgabe des Dialogformats „Eine Stunde reden“ in der Stadthalle Vallendar. Beginn ist um 19:30 Uhr; die Veranstaltung findet im Rahmen der SWR Zukunftstage statt. Veranstalter und das Bonn Institute für Journalismus und konstruktiven Dialog laden Bürgerinnen und Bürger aus der Region ein, in moderierten Tischrunden jeweils eine Stunde lang über Themen wie Wohnen, Zusammenleben, Mobilität oder Generationenfragen zu sprechen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Zahl der Plätze ist begrenzt. Nach Angaben der Veranstaltenden waren Anmeldungen bis zum 3. November möglich und die Runde ist auf rund 70 Teilnehmende begrenzt.
Das Konzept des Bonn Institute funktioniert wie ein strukturiertes Dialogspiel: Klare Rollen, zeitlich begrenzte Sprechphasen und eine Spielleitung sollen dafür sorgen, dass alle Anwesenden gleich viel Redezeit erhalten und das Zuhören geübt wird. Eine der beteiligten Projektmanagerinnen, Mehregan Behrouz, erläutert, dass die Regeln helfen, emotionale Diskussionen zu entschärfen und unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen. Journalistisch ausgebildete Spielleitungen sitzen an den Tischen mit, treten aber bewusst zurück, damit die Gespräche den Teilnehmenden gehören.
Während der Gesprächsrunden verzichtet der Veranstalter auf Ton- und Videoaufzeichnungen; es folgen jedoch informelle Nachgespräche und die Möglichkeit, Themen an Journalistinnen und Journalisten vor Ort weiterzugeben. Das Format wurde bereits an anderen Orten erprobt und von Redaktionen sowie der Deutschen Presse-Agentur begleitet; die Initiativen zielen darauf ab, die Gesprächskultur zu stärken und den direkten Austausch zwischen Publikum und Redaktionen zu fördern.
Die Vallendar-Veranstaltung ist als offene Begegnung konzipiert: Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Organisatorische Hinweise und Ansprechpartner stellt das Bonn Institute bereit; die Stadthalle Vallendar führt die Veranstaltung im Veranstaltungskalender auf. Die Gastgeber betonen, dass es nicht um Debattengewinn, sondern um echtes Zuhören und das Kennenlernen anderer Sichtweisen geht.
Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).