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Südwestrundfunk zeigt, wie Ehrenamtliche Sterbende in Hospizen begleiten

Ein aktueller Beitrag des Südwestrundfunks vom 10. Oktober 2026 rückt die Arbeit Ehrenamtlicher in Hospizen und ambulanten Hospizdiensten in den Fokus und erklärt Ausbildung, Aufgaben und Grenzen.

Der Südwestrundfunk hat am 10. Oktober 2026 die Arbeit von Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die alltagsnahe Unterstützung in Hospiz und in ambulante Hospizdienste: Zeit schenken, Präsenz, Gespräche und die Entlastung von Angehörigen. Nicht medizinische Eingriffe, sondern Verlässlichkeit und Zuwendung prägen die Begleitung.

Die Freiwilligen werden in der Regel über mehrstufige Kurse vorbereitet. Dazu zählen eine Basisschulung, Einheiten zu Kommunikation, Trauer und Selbstfürsorge sowie fortlaufende Supervision. Träger betonen klare Einsatzvereinbarungen und definierte Grenzen der Verantwortung. So bleibt die Rolle der Ehrenamtliche auf Gesprächsbegleitung, einfache Alltagsunterstützung und Trauerbegleitung konzentriert; pflegerische Tätigkeiten verbleiben bei Fachkräften.

Verbände berichten, dass die Einbindung Ehrenamtlicher die Betreuungszeiten erweitert und mehr Raum für persönliche Anliegen schafft. Für Teams in der Palliativversorgung bedeutet dies zugleich Entlastung. Der organisatorische Rahmen – feste Ansprechpersonen, Teamsitzungen, Supervision und Krisenbegleitung – soll die Qualität der Einsätze sichern und Überforderung vermeiden.

Finanzierung bleibt vielerorts eine offene Flanke. Ausbildung, Koordination und Supervision werden häufig über Spenden, projektbezogene Mittel und kommunale Zuschüsse abgedeckt. Träger und Verbände fordern verlässlichere Förderlinien und Anerkennungsformen, um Kontinuität zu gewährleisten und neue Freiwillige zu gewinnen. Niedrigschwellige Angebote wie „Letzte Hilfe“-Kurse sollen zudem Wissen in der Bevölkerung verbreiten und Berührungsängste abbauen.

Regional zeigen sich Unterschiede bei Kapazitäten und Zugängen. In Städten sind Angebote dichter und strukturierter, in ländlichen Räumen übernehmen Ehrenamtliche oft Schlüsselrollen und überbrücken Wege und Zeitfenster, die professionelle Dienste nicht abdecken können. Unabhängig vom Ort berichten Einrichtungen, dass die Begleitung vor allem durch verlässliche Anwesenheit wirksam wird.

Konkrete bundesweite Zahlen zu Ehrenamtlichen, Einsatzstunden oder Finanzierungsvolumina nennt der aktuelle Beitrag nicht. Für belastbare Vergleiche verweisen Träger auf die regelmäßigen Übersichten des Deutscher Hospiz- und PalliativVerband sowie auf Berichte diakonischer und freigemeinnütziger Einrichtungen. Diese Dokumentationen bilden die Grundlage, um Ausbildung, Einsatzpraxis und politische Forderungen weiterzuentwickeln. Der Beitrag des Südwestrundfunks ordnet die Rolle der Freiwilligen in diesem Gefüge ein und macht sichtbar, wie ihre Arbeit den Alltag in der letzten Lebensphase spürbar strukturiert – ergänzend zur professionellen Palliativversorgung.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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