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Tausende demonstrieren in Stuttgart für Frieden und Abrüstung

Am 3. Oktober haben auf dem Schlossplatz in Stuttgart mehrere Tausend Menschen für Diplomatie und gegen Waffenlieferungen demonstriert. Die Polizei meldete einen weitgehend störungsfreien Verlauf.

Am 3. Oktober 2026 haben in Stuttgart mehrere Tausend Menschen auf dem Schlossplatz für ein Ende von Kriegen, gegen Waffenlieferungen und für Abrüstung demonstriert. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Stuttgart verlief die Versammlung zunächst friedlich; größere Störungen wurden nicht bekannt. Die Kundgebung stand unter dem Motto „Stoppt die Kriege – verhandeln, Abrüstung!“ und fand am Tag der Deutschen Einheit statt, was den Organisatoren zufolge zur öffentlichen Aufmerksamkeit beitrug.

Getragen wurde die Aktion von einem Zusammenschluss mehrerer Initiativen, darunter das Bündnis Nie wieder Krieg. Rednerinnen und Redner forderten eine stärkere Ausrichtung der deutschen Außenpolitik auf Diplomatie und Verhandlungen. Zudem kritisierten sie deutsche Waffenlieferungen und die politische Unterstützung militärischer Einsätze. Die Veranstalter begründeten den Aufruf mit aktuellen Eskalationen in verschiedenen Konfliktregionen und mit der Sorge, Deutschland trage durch Rüstungsexporte zur Verlängerung von Kriegen bei.

Die Polizei sprach von mehreren Tausend Teilnehmenden. Auch die Organisatoren bezifferten die Zahl auf Tausende, ohne eine exakte Größenordnung zu nennen. Die Demonstration in Stuttgart war Teil eines bundesweiten Aktionstages; in Berlin fanden parallel ähnliche Kundgebungen statt. Einsatzkräfte der Polizei sicherten die Versammlung und leiteten den Verkehr um. Aus der Einsatzmeldung geht hervor, dass Auflagen eingehalten wurden und der Protest zunächst ohne größere Zwischenfälle ablief.

Die Stuttgarter Friedenskundgebung reiht sich in wiederkehrende Mobilisierungen ein, die in den vergangenen Jahren am Tag der Deutschen Einheit und zu weiteren Terminen gegen Waffenlieferungen und für Abrüstung auf die Straße gingen. Neu war in diesem Jahr nach Darstellung der Unterstützer der verstärkte Bezug auf aktuelle außenpolitische Debatten in Bund und Ländern, etwa zu Rüstungsexporten und zur Finanzierung der Bundeswehr. Zugleich mahnten Gewerkschafter und kirchliche Akteure, humanitäre Hilfe und zivile Konfliktbearbeitung stärker zu fördern.

Wie groß die politische Wirkung des Protests sein wird, bleibt offen. Tatsächlich überprüfbare Fakten zum Ablauf – Ort, Zeit, Motto, geschätzte Teilnehmerzahlen und die Bewertung des Polizeipräsidiums Stuttgart – liegen vor. Bewertungen über eine mögliche Kursänderung in der Sicherheitspolitik sind dagegen Einschätzungen der Veranstalter. In den kommenden Wochen werden Beratungen in Berlin und Stuttgart zeigen, ob die Forderungen nach Abrüstung, mehr Diplomatie und strengeren Regeln für Waffenlieferungen zusätzlichen Widerhall finden.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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