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Theaterparcours zum alten Erfurter Schauspielhaus feiert Premiere

In Erfurt hat der begehbare Parcours „Quartier im Quartier“ Premiere. Er erinnert an das frühere Schauspielhaus am Klostergang 4 und führt bis in das Foyer der laufenden Baustelle. Die Wiedereröffnung des Kulturquartiers wird 2027…

In Erfurt hat am 18. September 2026 das Theaterprojekt „Quartier im Quartier“ Premiere gefeiert. Der begehbare Parcours erinnert an die Geschichte des ehemaligen Schauspielhauses am Klostergang 4 und führt die Besucherinnen und Besucher bis in das Foyer der laufenden Baustelle. Nach Angaben der Veranstalter ist der Rundgang Teil des KulturQuartierFestival und verknüpft persönliche Erinnerungen, historische Fotografien und Dokumente zu einer ortsspezifischen Inszenierung.

Konzipiert und geleitet wird die Aufführung von René Rothe. Der Parcours ist als Collage angelegt und legt den Fokus gleichermaßen auf die Vergangenheit des Hauses und den aktuellen Stand der Sanierung. Am Ende der Route gelangen die Teilnehmenden direkt in den noch nicht fertiggestellten Eingangsbereich. Damit wird der Zwischenstand des Projekts sinnlich erfahrbar, ohne konkrete Fertigstellungstermine zu behaupten.

Trägerin des Vorhabens ist die Genossenschaft KulturQuartier Schauspielhaus. Sie koordiniert das Festivalprogramm, wirbt Mitglieder und bereitet die künftige Nutzung des Hauses vor. Als künftige Mieter sind unter anderem das Tanztheater Erfurt, Radio F.R.E.I. und der Kinoklub Erfurt vorgesehen. Diese Planungen untermauern, dass das Kulturquartier nach der Sanierung als gemeinschaftlich getragenes Haus für verschiedene Sparten geöffnet werden soll.

Zum Zeitplan der Bauarbeiten nennen die Veranstalter eine Zielmarke: Nach Angaben von MDR Thüringen sollen die Arbeiten in etwa einem Jahr abgeschlossen sein, so dass 2027 mit einer Wiedereröffnung gerechnet wird. Verbindliche Beschlüsse der Stadt zu exakten Terminen und finale Kostenstände wurden in den vorliegenden Informationen jedoch nicht ausgewiesen. Aussagen zu Budgethöhen oder vertraglichen Details bleiben daher ausdrücklich offen.

Das Projekt hat mehrere Ebenen: Es ist eine künstlerische Auseinandersetzung mit einem prägenden Ort in Erfurt, es dokumentiert den Baufortschritt und es dient als Schaufenster für das zukünftige Nutzungskonzept. Für die Stadt- und Kulturpolitik liefert es damit einen öffentlich sichtbaren Prüfstein, wie bürgerschaftliches Engagement, Kulturwirtschaft und kommunale Infrastruktur zusammenwirken. Die Premiere setzt einen markanten Zwischenakzent: Sie macht die Erinnerung an das Schauspielhaus präsent und bindet sie in die Transformation zum Kulturquartier ein, ohne die offenen Punkte zu überdecken.

Mit dem Start von „Quartier im Quartier“ wird die Debatte über das ehemalige Schauspielhaus auf eine aktuelle Grundlage gestellt: Das Gebäude am Klostergang 4 ist nicht nur Vergangenheitsort, sondern bereits jetzt Teil eines sich entwickelnden Kulturortes, der 2027 an den Start gehen soll.

Redakteurin: Celestina Fuentes (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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