Auf der Theresienwiese in München ist am Montagabend, 21. September 2026, ein 52-jähriger Mitarbeiter des Fahrgeschäfts Hangover tödlich verunglückt. Nach bisherigen Angaben wurde der Mann gegen 21.50 Uhr im Bereich des Freifallturms von einer bewegten Gondel erfasst und so schwer verletzt, dass er später im Krankenhaus starb. Einsatzkräfte leiteten noch vor Ort Reanimationsmaßnahmen ein; Augenzeugen wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut.
Die Münchner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum Hergang aufgenommen und ruft Zeugen dazu auf, sachdienliche Hinweise oder vorhandene Videoaufnahmen zur Verfügung zu stellen. Nach ersten Erkenntnissen hielt sich der Verunglückte in einem sicherheitsrelevanten Bereich unterhalb der Gondel auf. Ob Vorschriften missachtet wurden oder organisatorische Abläufe eine Rolle spielten, ist Gegenstand der Untersuchungen. Ein technischer Defekt am Fahrgeschäft wurde nach ersten Prüfungen nicht festgestellt.
Verantwortliche des Betreibers und des Veranstalters betonten, dass für Fahrgäste zum Unfallzeitpunkt keine Gefahr bestanden habe. Der Betrieb des Freifallturms wurde am Dienstag nach Abstimmung mit den Behörden wieder aufgenommen. Ein endgültiges Ergebnis der kriminalpolizeilichen und technischen Prüfungen steht aus; die Bewertung möglicher straf- oder haftungsrechtlicher Folgen hängt von diesen Ergebnissen ab.
Der tödliche Vorfall überschattet den Auftakt des Oktoberfests in München. Sicherheitsverantwortliche verweisen darauf, dass Arbeitsbereiche an Großfahrgeschäften durch Absperrungen, Sensorik und klare Abläufe getrennt werden müssen. Die Ermittlungen sollen klären, ob die vorhandenen Schutzmaßnahmen und Weisungen ausreichend waren und korrekt umgesetzt wurden. Das Polizeipräsidium München koordiniert die Untersuchungen gemeinsam mit Fachleuten für Arbeits- und Veranstaltungssicherheit.
Laut BR24 und weiteren Medien gab es unmittelbar nach dem Ereignis eine verstärkte Präsenz von Einsatzkräften im Umfeld des Hangover, um den Bereich abzusichern und Zeugenaussagen aufzunehmen. Die Stadt München und die Veranstaltungsleitung kündigten an, die Ergebnisse der Prüfungen auszuwerten und gegebenenfalls Abläufe nachzuschärfen.
Fest steht derzeit: Ort des Geschehens ist die Theresienwiese in München, betroffen ist der Freifallturm Hangover. Die Todesermittlungen laufen, ein technischer Mangel am Fahrgeschäft ist bislang nicht belegt. Wer Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich mit der Münchner Polizei in Verbindung zu setzen.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).