Kurzmeldung
In Tutow (Landkreis Vorpommern-Greifswald, Mecklenburg-Vorpommern) hat am 3. Oktober der erste Bauabschnitt zur Sanierung der Hauptstraße begonnen. Nach Angaben der Gemeindeverwaltung werden zunächst Leitungen in Abstimmung mit dem Wasserversorger erneuert. Dafür bleibt die Kreuzung in der Ortsmitte voraussichtlich vier Wochen gesperrt.
Anschließend sollen die Arbeiten in die Friedensstraße hineingreifen und dort bis zur Hälfte der Fahrbahn reichen. Dieser Abschnitt ist nach derzeitiger Planung bis Mai 2027 terminiert. Die Gemeinde Tutow trägt für den Auftakt der Maßnahme Kosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus dem eigenen Haushalt. Ob und in welchem Umfang für weitere Bauabschnitte Fördermittel des Landes oder des Landkreises bereitstehen, ist offen.
Die Zuständigkeit für die innerörtliche Hauptstraße liegt bei der Gemeinde; die übergeordnete Koordination der Maßnahme und die Information der Öffentlichkeit erfolgen über das Amt Jarmen-Tutow. Zum Leistungsumfang gehören die Erneuerung der Fahrbahn, Ausbesserungen an Gehwegen sowie Anpassungen der Oberflächenentwässerung. Ziel ist nach Darstellung der Gemeindeverwaltung, die Verkehrssicherheit im Ortsdurchgang zu erhöhen und künftige Unterhaltskosten zu senken.
Während der Bauphasen müssen Anwohnerinnen und Anwohner mit eingeschränkten Zufahrten und Umleitungen rechnen. Liefer- und Bewohnerzufahrten sollen nach Angaben der Verwaltung gesondert geregelt werden. Konkrete Vergabetermine und Bauzeitenpläne für nachfolgende Abschnitte liegen noch nicht vor und werden vom Amt Jarmen-Tutow bekanntgegeben, sobald Beschlüsse gefasst sind.
Die Gemeinde verweist darauf, dass die Arbeiten im ersten Schritt mit den notwendigen Leitungs- und Tiefbauarbeiten beginnen, um spätere Eingriffe in die neue Fahrbahn zu vermeiden. Prognosen zu den langfristigen Haushaltswirkungen sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich; sie hängen wesentlich von den ausgeschriebenen Baupreisen und der Förderkulisse ab. Die hier genannten Angaben beruhen auf Mitteilungen der Gemeindeverwaltung und einem Bericht des NDR.
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).