Bayern

Unbekannte, säureartige Flüssigkeit vor Rathaus Sonthofen löst Einsatz aus

Am 14. Oktober 2026 wurde am Eingang des Rathauses Sonthofen eine säureartige Flüssigkeit entdeckt; Gebäude und Verwaltung wurden vorsorglich geräumt, Polizei und Feuerwehr ermitteln zur Herkunft.

Am Mittwoch, dem 14. Oktober 2026, löste der Fund mehrerer Pfützen mit einer säureartigen Flüssigkeit vor dem Haupteingang des Rathauses in Sonthofen (Landkreis Oberallgäu) einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Stadtverwaltung aus. Mitarbeitende hatten gegen 06:45 Uhr im Gebäude einen „beißenden“ Geruch wahrgenommen; daraufhin wurde das Rathaus geräumt und der Publikumsverkehr unterbrochen. Die Beschäftigten wurden vorübergehend in der Markthalle untergebracht. (Stand: 14. Oktober 2026). ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/saeurehaltige-fluessigkeit-vor-sonthofer-rathaus-entdeckt%2CVY1NSMi?utm_source=openai))

Einsatzkräfte entdeckten nach Angaben der Feuerwehr Sonthofen insgesamt vier Pfützen im Eingangsbereich; die Feuerwehr klassifizierte den Einsatz in ihren Protokollen als Gefahrstofflage (ABC 2) und führte Messungen durch. Verletzte gab es nicht. Stadt und Einsatzkräfte wiesen ausdrücklich darauf hin, dass keine akute Gefährdung der Öffentlichkeit festgestellt worden sei; die Messungen hätten keine gesundheitlich relevanten Gaskonzentrationen ergeben. (Feuerwehr- und Stadtangaben, 14. Oktober 2026). ([feuerwehr-sonthofen.de](https://www.feuerwehr-sonthofen.de/einsaetze-freiwillige-feuerwehr-sonthofen/einsaetze-2026/?utm_source=openai))

Die Polizeiinspektion Sonthofen und die Staatsanwaltschaft Kempten haben Ermittlungen zur Herkunft der Flüssigkeit aufgenommen. Markus Asbach, Leiter der Polizeiinspektion Sonthofen, erklärte, es gebe bislang keine Hinweise, ob die Substanz vorsätzlich oder unbeabsichtigt ausgebracht worden sei. Der Bereich vor dem Rathaus sei nicht videotechnisch überwacht, Ermittlungen stützten sich daher auf Spuren- und Zeugenauswertungen; mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Sonthofen zu melden. (Polizeiangaben, 14. Oktober 2026). ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/saeurehaltige-fluessigkeit-vor-sonthofer-rathaus-entdeckt%2CVY1NSMi?utm_source=openai))

Stadt und Feuerwehr nannten als Verdachtsdiagnose die flüchtig riechende Buttersäure, eine reizende organische Säure, deren Vorliegen jedoch nicht abschließend bestätigt sei. Bis zu einer abschließenden Klärung blieb das Rathaus am 14. Oktober 2026 geschlossen; die Stadt veröffentlichte eine entsprechende Mitteilung auf ihrer Website und kündigte an, den regulären Dienstbetrieb voraussichtlich am 15. Oktober 2026 wieder aufzunehmen. Aussagen zur möglichen Herkunft oder Motiven wurden von den Behörden bislang nicht getroffen. ([br.de](https://www.br.de/nachrichten/bayern/saeurehaltige-fluessigkeit-vor-sonthofer-rathaus-entdeckt%2CVY1NSMi?utm_source=openai))

Belegbare Fakten: Datum des Einsatzes (14. Oktober 2026), Räumung des Rathauses, vier Pfützen vor dem Eingang, Einstufung als Gefahrstofflage durch die Feuerwehr, Beteiligung der Staatsanwaltschaft Kempten sowie die Bitte der Polizei um Zeugenaussagen. Nicht belegte Punkte bleiben die Herkunft der Flüssigkeit und ein endgültiger Laborbefund zur chemischen Zusammensetzung; dazu wird auf die laufenden Ermittlungen verwiesen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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