Kurzmeldung
In der Gewerblichen Schule in der Weiherstraße in Ehingen (Alb-Donau-Kreis) ist am 21. September 2026 ein Papierhandtuchspender in einer Schultoilette in Brand geraten. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Ulm führte das Feuer zu starker Rauch- und Rußentwicklung im Gebäude. Verletzt wurde niemand. Als die Feuerwehr Ehingen eintraf, war offenes Feuer nicht mehr feststellbar. Die Einsatzkräfte lüfteten die betroffenen Bereiche und kontrollierten die Räume. Im Einsatz waren vier Fahrzeuge und 23 Feuerwehrleute.
Die Polizei geht nach derzeitigem Ermittlungsstand von Brandstiftung aus. Bereits am selben Morgen gegen 9.30 Uhr war in einer anderen Toilette der Schule versucht worden, Toilettenpapier anzuzünden. Dabei entstand kein Sachschaden. Die Ermittler prüfen einen Tatzusammenhang zwischen beiden Vorfällen. Der vorläufig geschätzte Sachschaden liegt nach Polizeiangaben im Bereich mehrerer tausend Euro.
Die Kriminaltechnik sicherte Spuren am Tatort. Über mögliche Verdächtige oder konkrete Täterhinweise machte die Polizei zunächst keine Angaben. Zuständig für die Ermittlungen ist das Polizeipräsidium Ulm.
Die Schule informierte nach dem Einsatz über die entstandenen Rauch- und Rußschäden. Solche Verunreinigungen erfordern in der Regel eine fachgerechte Reinigung, damit Räume wieder genutzt werden können. Ob und in welchem Umfang Unterrichtsräume vorübergehend gesperrt bleiben, war zunächst offen. Der Schulträger dürfte nach Vorliegen erster Ergebnisse der Brandursachenermittlung über weitere Schritte entscheiden.
Der aktuelle Vorfall reiht sich in eine Reihe kleinerer Brände in sanitären Anlagen ein, bei denen brennbares Hygiene- oder Papiermaterial gezielt oder fahrlässig entzündet wird. Entscheidend für die weitere Bewertung in Ehingen werden der genaue Tatablauf, die Ergebnisse der Spurensicherung und mögliche Zeugenaussagen sein. Über den rechtlichen Rahmen hinaus – von Sachbeschädigung bis zu Brandstiftung – hängt die strafrechtliche Einordnung von Vorsatz, Gefährdungslage und Schadensumfang ab.
Stand: 21. September 2026 (Angaben des Polizeipräsidiums Ulm sowie regionale Berichte).
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).