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Unfall auf A60 bei Heidesheim: Richtung Bingen zeitweise voll gesperrt

Nach einem mehrfahrzeugigen Unfall war die A60 zwischen Autobahndreieck Mainz und Heidesheim in Richtung Bingen zeitweise gesperrt. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz, mehrere Menschen wurden verletzt.

Nach einem Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen ist die A60 am Donnerstagnachmittag zwischen dem Autobahndreieck Mainz und der Anschlussstelle Heidesheim in Richtung Bingen zeitweise voll gesperrt worden. Nach Angaben der Autobahnpolizei Heidesheim wurden mehrere Personen verletzt; ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, um die Versorgung der Betroffenen zu unterstützen.

Während der Unfallaufnahme und Bergung kam es zu Staus über mehrere Kilometer. Der Rückstau reichte nach Polizeiangaben zeitweise bis in den Bereich Mainz-Lerchenberg. Einsatzkräfte sperrten den Abschnitt für die Dauer der Maßnahmen vollständig und leiteten den Verkehr ab. Die Autobahn GmbH des Bundes und örtliche Verkehrsinformationsdienste passten Warnmeldungen und Umleitungsempfehlungen fortlaufend an.

Gegen 17:30 Uhr meldeten regionale Verkehrsdienste anhaltende Einschränkungen; zur genauen Dauer der Vollsperrung lagen zunächst keine belastbaren Angaben vor. Die Polizei betonte, dass detaillierte Erkenntnisse zur Ursache des Unfalls und zu den Verletzungsgraden erst nach Abschluss der Ermittlungen vorliegen. Angaben von Beteiligten und Einsatzkräften seien vorläufig und könnten sich mit dem Fortgang der Untersuchungen ändern.

Der betroffene Abschnitt der A60 verbindet die Städte im Rhein-Main-Gebiet mit dem westlich gelegenen Raum Bingen und gilt als stark befahren. Bei Kollisionen mit mehreren Fahrzeugen verlängern sich regelmäßig die Bergungs- und Reinigungsarbeiten; aus Sicherheitsgründen werden dann temporäre Vollsperrungen eingerichtet. Das erschwert auch die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge und den Rettungshubschrauber und führt in Stoßzeiten rasch zu Rückstaus.

Die Autobahnpolizei Heidesheim riet Verkehrsteilnehmern, den Bereich weiträumig zu umfahren und Verkehrsmeldungen im Blick zu behalten. Erst wenn Trümmerteile beseitigt, auslaufende Betriebsstoffe gebunden und Spuren gesichert sind, kann die Fahrbahn schrittweise wieder freigegeben werden. Über weitere Details zum Hergang sowie mögliche Ordnungswidrigkeiten- oder Strafverfahren will die Polizei informieren, sobald die Auswertung der Spurenlage abgeschlossen ist.

Das Ereignis ereignete sich in Rheinland-Pfalz und hatte spürbare Auswirkungen auf den Feierabendverkehr im Großraum Mainz. Hinweise zu alternativen Routen wurden von den Verkehrsdiensten fortlaufend aktualisiert; die Lage entspannte sich erst mit der schrittweisen Wiederfreigabe der Fahrstreifen in Richtung Bingen.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen