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Ceres Award 2026: Stuttgarterin Anna Laura Hübner im Finale

Die Betriebsleiterin vom Reyerhof in Stuttgart steht im Finale des Ceres Award 2026. Die Auszeichnung wird am 21. Oktober in Berlin verliehen.

Die Stuttgarter Betriebsleiterin Anna Laura Hübner steht im Finale des Ceres Award 2026. Die Auszeichnung wird am 21. Oktober in Berlin verliehen. Hübner zählt laut Veranstalter zu den 21 Finalistinnen und Finalisten und tritt in der Kategorie Unternehmerinnen an. Aus den Kategoriesiegerinnen und -siegern wählt die Jury die Landwirtin oder den Landwirt des Jahres; die Gesamtauszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert.

Hübner leitet seit 2018 den Reyerhof in Stuttgart-Möhringen gemeinsam mit einem Partner. Der Betrieb beschäftigt rund 25 Mitarbeitende. In den Begründungen der Jury werden ihre fachliche Kompetenz, eine stringente betriebswirtschaftliche Führung und ihr Engagement für Tierhaltung hervorgehoben. Die Jurorinnen und Juroren besuchten in den vergangenen Monaten die Finalbetriebe vor Ort; die Vorauswahl und Hofbesuche wurden vom Deutschen Landwirtschaftsverlag organisiert.

Der Ceres Award wird vom Fachmedium agrarheute ausgerichtet, das zum dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag gehört. Der Wettbewerb ist in mehrere Sparten gegliedert, die jeweils eine eigenständige Auszeichnung vergeben. Erstmals ist in diesem Jahr zudem ein Sonderpreis der Initiative Tierwohl angekündigt. Der Veranstalter betont den Praxisbezug der Bewertung: Entscheidend seien die Leistungen im Betrieb, Innovationen und die Übertragbarkeit auf andere Höfe.

Für die Stuttgarter Kandidatin bündelt die Nominierung mehrere Debatten der Branche: Sie steht für Betriebsführung im urbanen Umfeld, enge Kooperationen mit regionalen Vermarktungsprojekten und den Versuch, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Stabilität zu verbinden. Welche Effekte eine mögliche Auszeichnung auf Absatz, Personalgewinnung oder Investitionen hat, lässt sich vor der Entscheidung nicht belastbar abschätzen.

Der Ceres Award versteht sich als bundesweiter Leistungsvergleich in der Landwirtschaft. Er bringt unterschiedliche Betriebsformen zusammen und macht Projekte sichtbar, die in den Regionen bereits erprobt sind. Für Verbände und Initiativen dient er zugleich als Schaufenster, um Themen wie Tierwohl, Klimaanpassung oder Digitalisierung anhand konkreter Betriebe zu diskutieren.

Wer den Titel Landwirtin oder Landwirt des Jahres erhält, entscheidet die Jury bei der Veranstaltung in Berlin. Bis dahin bleibt es bei der Nominierung: Sie ist durch Angaben des Veranstalters und Berichte regionaler Medien belegt. Das Ergebnis wird am Abend erwartet; weitere Einzelheiten zum Ablauf liegen vor, die inhaltliche Entscheidung fällt jedoch erst vor Ort.

Redakteur: Daniel Mayer (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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