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Kinder mit Atemnot: Großeinsatz im Hallenbad am Weißenhäuser Strand

Nach Beschwerden über Atemwegsreizungen in einem Hallenbad am Weißenhäuser Strand wurden mehr als 120 Personen untersucht. Messungen ergaben keine Auffälligkeiten, die Polizei ermittelt zur Ursache.

Am Dienstagabend, 20. Oktober 2026, ist es im Hallenbad des Ferienzentrums Weißenhäuser Strand in der Gemeinde Wangels (Kreis Ostholstein) zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gekommen. Auslöser waren mehrere Kinder, die über Atemwegsreizungen klagten. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck ging der Alarm gegen 18:45 Uhr ein; im Verlauf meldeten sich sukzessive weitere Badegäste mit ähnlichen Beschwerden.

Insgesamt wurden mehr als 120 Personen vor Ort medizinisch begutachtet. Zwei Betroffene wurden zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht und konnten noch am Abend wieder entlassen werden. Lebensgefahr bestand nach Behördenangaben nicht. Teile des Bades wurden geräumt, Einsatzkräfte richteten eine Sichtungsstelle ein und übernahmen die koordinierten Untersuchungen.

Messungen der Feuerwehr, darunter Kontrollen im Bereich der Schwimmbadtechnik, ergaben nach übereinstimmenden Darstellungen keine auffälligen Werte, etwa bei Chlor oder anderen relevanten Stoffen. Eine akute technische Ursache ließ sich damit zunächst nicht nachweisen. Die Betreiber des Hallenbads unterstützten die Einsatzkräfte bei Evakuierung und Prüfungen.

Die Polizeidirektion Lübeck leitete Ermittlungen wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Körperverletzung ein. Ziel ist, die genaue Ursache der Reizungen zu klären. Ob technische Defekte, eine Störung in der Dosierung von Desinfektionsmitteln oder andere Faktoren eine Rolle gespielt haben könnten, blieb zunächst offen. Offizielle Feststellungen zu einem Auslöser lagen bis Mittwoch, 21. Oktober 2026, nicht vor.

Der Vorfall war am Mittwoch von NDR und der Polizeidirektion Lübeck öffentlich gemacht worden. Das Ferienzentrum Weißenhäuser Strand ist eine stark frequentierte Freizeitanlage in Schleswig-Holstein. Entsprechend waren zahlreiche Kräfte aus dem Kreis Ostholstein beteiligt, um eine größere Zahl von Badegästen zeitnah sichten und versorgen zu können. Nach derzeitigem Stand gibt es keine Hinweise auf eine fortbestehende Gefahr.

Die Behörden bitten Zeuginnen und Zeugen mit relevanten Beobachtungen im Zeitraum um 18:45 Uhr um Hinweise an die Polizei. Weitere behördliche Mitteilungen zur Ursachenklärung werden erwartet. Bislang gehen die Einsatzberichte davon aus, dass die Beschwerden überwiegend leicht waren und dass die getroffenen Maßnahmen – Lüften, Räumen, Messungen und medizinische Sichtung – die Lage rasch stabilisierten.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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