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Volkswagen ruft weltweit über 72.000 E-Autos wegen Batterierisiko zurück

Volkswagen hat wegen möglicher Batterieprobleme einen weltweiten Rückruf für mehr als 72.000 Elektroautos gestartet. In Deutschland sind laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 10.000 Fahrzeuge betroffen.

Volkswagen hat am 20. Oktober 2026 einen weltweiten Rückruf für batterieelektrische Modelle gestartet. Grund sind mögliche Defekte an Hochvoltbatterien, die zu Überhitzung und im Extremfall zu Brandgefahr führen können. Nach übereinstimmenden Berichten von Deutschlandfunk und Tagesschau sind weltweit mehr als 72.000 Fahrzeuge betroffen, in Deutschland rund 10.000. Die Wolfsburger bitten Halterinnen und Halter, ihre Fahrzeuge in Vertragswerkstätten überprüfen zu lassen.

Laut Volkswagen umfassen die Maßnahmen je nach Prüfergebnis Softwareanpassungen des Batteriemanagements, den Austausch einzelner Batterie-Module oder in Einzelfällen den Tausch kompletter Hochvoltbatterien. Die Arbeiten sind für Kundinnen und Kunden kostenlos. Das Kraftfahrt-Bundesamt überwacht die Rückrufaktion und führt sie in seiner Datenbank mit eigenen Referenznummern.

Betroffen sind nach Angaben aus den Medienberichten mehrere Modelle der ID-Reihe, darunter ID.3, ID.4, ID.7 und ID. Buzz aus bestimmten Produktionszeiträumen. Welche Fahrgestellnummern konkret betroffen sind, geht aus den behördlichen Einträgen hervor; Halterinnen und Halter werden vom Hersteller angeschrieben oder können die Fahrgestellnummer beim Händler prüfen lassen. Für die Werkstatttermine sollten je nach Eingriff ausreichende Standzeiten eingeplant werden.

Volkswagen hatte bereits Anfang 2026 eine kleinere Maßnahme zu Batteriefragen durchgeführt. Die nun laufende Aktion erfasst andere Produktionslose und eine deutlich größere Stückzahl. Zu den Ursachen der fehlerhaften Batteriezellen äußert sich der Konzern bislang nicht im Detail; die technische Analyse und die Abstimmung mit Behörden laufen nach Unternehmensangaben weiter.

In Deutschland koordiniert das Kraftfahrt-Bundesamt das Vorgehen mit dem Hersteller. Der ADAC rät Betroffenen, Rückrufschreiben zeitnah zu beachten und vereinbarte Werkstatttermine einzuhalten. Wer ein entsprechendes Schreiben nicht erhalten hat, aber ein Fahrzeug der genannten Baureihen fährt, sollte mithilfe der Fahrgestellnummer beim Händler oder in der Vertragswerkstatt klären, ob das eigene Auto erfasst ist. Bis zur Prüfung gelten die Fahrzeuge nach bisherigen Behörden- und Medienangaben als fahrbereit, ein zusätzlicher unmittelbarer Handlungsbedarf über den Werkstatttermin hinaus wird nicht berichtet.

Volkswagen betont, die Sicherheit der Kundinnen und Kunden habe oberste Priorität. Für den Konzern bedeutet die Aktion einen erhöhten Aufwand bei Ersatzteilen, Logistik und Kommunikation. Weitere Einzelheiten zu Umfang und Dauer der Werkstattarbeiten hängen vom jeweiligen Modell und vom Ergebnis der Diagnose ab.

Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).

Quellen

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