Am 15. Oktober 2026 äußerte der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verkehrspsychologie (DGVP), Prof. Dr. Wolfgang Fastenmeier, im Gespräch mit SWR Aktuell deutliche Sorge über den Umgang von Jugendlichen mit Elektrorollern: „Die 14‑Jährigen haben das nicht im Griff“, sagte er. Anlass sind nach Angaben von Medien und Behörden erneut gestiegene Unfallzahlen mit Elektrokleinstfahrzeugen, bei denen auch Minderjährige beteiligt waren. Die Debatte betrifft sowohl Einzelschicksale als auch die Frage, welche präventiven Maßnahmen sinnvoll und gesetzlich umsetzbar sind. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/e-scooter-kinder-jugendliche-gefahren-100.html?utm_source=openai))
Rechtslage und Praxis weisen in Deutschland derzeit einen klaren Rahmen aus: E‑Scooter sind im öffentlichen Straßenverkehr ab 14 Jahren zulässig; viele Anbieter von Leihfahrzeugen geben Fahrzeuge erst an Volljährige aus. Pflichtversicherungen und technische Vorgaben gelten für zugelassene Modelle; zugleich berichten Polizei und Verkehrssicherheitsorganisationen regelmäßig von Einsätzen und Präventionsaktionen an Schulen. Experten betonen, dass zahlreiche Unfälle Alleinunfälle sind und sich durch bessere Schutzausrüstung, Aufklärung und Fahrtraining reduzieren ließen. ([dvr.de](https://www.dvr.de/fileadmin/downloads/Beschluesse/2025-10-15_DVR_Vorstandsbeschluss_JK_Erw_Elektrokleinstfahrzeuge.pdf?utm_source=openai))
In der aktuellen öffentlichen Diskussion werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen: verstärkte Informations- und Schulungsangebote speziell für 14‑ bis 16‑Jährige, gezielte Kontrollaktionen durch Polizei und Kommunen, technische Geschwindigkeitsbegrenzungen sowie die Prüfung einer Helmpflicht oder einer Anhebung des Mindestalters. Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Verkehrswachten und Sicherheitsorganisationen favorisieren meist einen Mix aus Prävention und konsequenter Durchsetzung bestehender Regeln statt eines sofortigen Verbots. Konkrete, bundeseinheitliche gesetzliche Änderungen liegen bislang nicht vor; solche Schritte würden ein formales Gesetzgebungsverfahren oder Verordnungsanpassungen erfordern. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/e-scooter-kinder-jugendliche-gefahren-100.html?utm_source=openai))
Das SWR‑Interview vom 15. Oktober 2026 hat die Diskussion um Kinder und Jugendliche im Umgang mit Elektrokleinstfahrzeugen neu belebt. Für eine sachgerechte politische und praktische Reaktion nennen Fachleute verlässliche Unfallstatistiken, evaluierte Präventionsprogramme und abgestimmte Maßnahmen von Schulen, Kommunen und Anbietern als Grundlage für künftige Entscheidungen. ([swr.de](https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/ulm/e-scooter-kinder-jugendliche-gefahren-100.html?utm_source=openai))
Redakteurin: Mira Cadena (Artikel mit KI-Unterstützung).